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Sonntag, 15. Oktober 2017

Dienstag, 22. September 2015

Samstag, 1. November 2014

|Doppelte Kurzrezension| "Forbidden" von Tabitha Suzuma und "Ich bin Tess" von Lotte Moggach



Die 16-jährige Maya und ihr ein Jahr älterer Bruder Lochan kümmern sich um ihre drei jüngeren Geschwister, während ihre Mutter sich dem Alkohol und ihrem Liebhaber zuwendet. Verzweifelt versuchen die beiden, ihre Familie zu erhalten, und kommen sich dabei immer näher. Sie spüren, was der andere denkt und fühlt, geben sich Halt und sind sich gegenseitig Trost. Eines Tages wird mehr aus ihrer Beziehung. Maya und Lochan wissen, dass sie etwas Verbotenes tun, aber ihre Gefühle sind stärker, und sie können nicht mehr ohne den anderen sein.

Das Buch „Forbidden“ von Tabitha Suzuma beschäftigt sich mit einer unglaublich schwierigen Thematik. Inzest. Dafür, dass ich eigentlich gar nicht so gerne Contemporary Romane lese, musste ich für die Challenge ganz schön viele lesen :D Mit „Every Day“ und „Love Letter to the Dead“ hatte ich ebenfalls zwei ziemlich schwierige Themen, die mich aber mit viel Feingefühl und Schreibkunst, vor allem aber durch starke und sympathische Charaktere verzaubert haben. „Forbidden“ kommt wohl mit dem schwierigsten Thema überhaupt daher: Inzest. Geschwisterliebe. Dazu noch Familienprobleme. Alkoholmissbrauch. Desinteressierte Eltern.

Dienstag, 1. Juli 2014

|SuB-Abbau-Challenge| Wie ich in zwei Monaten meinen SuB bekämpften...


Es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen, als Mara und ich anfing, ein bisschen inform von Mails über eine SuB-Abbau-Challenge zu philosophieren. Naja, irgendwann fingen wir dann an, Pläne aufzustellen, entwarfen Idee und schneller als gedacht begann dann auch schon unsere Challenge hier. Mit viel Elan und Spaß haben wir in den letzten zwei Monaten gelesen, viel geschrieben, rezensiert, uns über Bücher beklagt und uns begeistern lassen.

An dieser stellen möchte ich einfach einmal DANKE sagen, und zwar Mara. Mara, mir haben die letzten beiden Monat unwahrscheinlich viel Spaß gemacht. Zuerst das skizzieren der Challenge, die Auswahl der Bücher und der stetige Austausch über diese. In dieser Challenge haben wir nicht alleine gelesen, Nein, wir haben irgendwie immer zusammen gelesen. Ob wir nu von "dance of Shadows" enttäuscht wurden oder "Zweiunddieselbe" großartig fanden. Danke für diese tollen zwei Lesemonate. Ich habe dich wirklich ins Herz geschlossen. Wir haben ja schlussendlich auch viel über Privates geredet und über bestimmt Bücher *hust* Wo immer du bist *hust*. Wir haben Verlage wegen Rezensionsexemplaren angeschrieben, Zukunftswünsche diskutiert und vieles mehr. Zu guter letzt haben wir noch eine Leserunde bestritten und die zweite Runde auf die Beine gestellt, wobei du immer die Organisiertere warst :D Mit dir wurde es echt nicht langweilig :) So, und bevor ich nun auf meiner Schleimspur ausrutsche, lass und noch einmal kurz auf die letzten zwei Monate zurückblicken, bevor wir dann hochmotiviert weiter gegen den SuB kämpfen. Denn diese Schlacht ist zwar gewonnen, aber der Krieg gegen den SuB geht weiter...Die SuB-Abbau-Challenge 2.0 startet heute, morgen kommt dann auch noch ein Post dazu. An dieser Stelle nochmal Danke an alle Teilnehmer, wir sind eine tolle Truppe und ich hoffe, jeder von euch hat ganz viel Spaß bei dieser Challenge. ♥

Night School - Du darfst keinem trauen von C. J. Daugherty
Zeitsplitter - die Jägerin von Cristin Terrill
Der Mann, der den Regen träumt von Ali Shaw
Dance of Shadows - Tanz der Dämonen von Yelena Black
Nashville oder das Wolfsspiel von Antonia Michaelis












ZweiundDieselbe von Mary E. Pearson
Zurück nach Hollyhill von Alexandra Pilz
Wen der Rabe ruft von Maggie Stiefvater
Rot wie das Meer von Maggie Stiefvater
Das Labyrinth erwacht von Rainer Wekwerth

 














So...das war sie also..meine und Mara SuB Abbau Challenge Klappe #1. Lasst die neue beginnen!

Freitag, 6. Juni 2014

|Doppelte-Kurzrezension| Schullektüre "Die Welle" und "Romeo und Julia"


Ich hatte gedacht, da ich in meiner Monatsstatistik gefragt hatte, ob ich auch mal Schulbücher rezensieren soll, sich aber keiner daraufhin gemeldet habe, habe ich mir überlegt, es einfach mal zu machen, damit ihr wisst, wie sowas dann ausssehen würde. Also, hier kommen dann zwei Kurzrezensionen zu "Die Welle" von Morton Rhue und zu "Romeo und Julia" von William Shakespeare.

|Kurzrezension| "Die Welle" von Morton


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Titel: Die Welle

Autor: Morton Rhue

Verlag: Ravensburger Buchverlag


Einband: Broschiert

Sprache: Deutsch

Preis: 6,95 €

Will ich haben!





Ein Lehrer, eine Schulklasse und ein Experiment!
Die Schüler an einer amerkanischen Highschool waren der Meinung, dass es in der heutigen Gesellschaft nicht zu einer Diktatur kommen kann wie es damals war. Daraufhin ruft der Lehrer "Die Welle" ins Leben - ein Gemeinschaft mit strikten Regeln und dem Leitspruch - Erfolg durch Disziplin. Das Projekt spaltet schnell die Schülerschaft und bald werden diejenigen, die nicht der Welle beitreten ausgegrenzt. Das Experiment außer Kontrolle geriet, wird eine Versammlung mit allen Mitgliedern gehalten und es geschieht etwas, womit niemand gerechnet hätte.

Für viele ist das Buch "Die Welle" weitaus mehr als ein Schulbuch. Ich habe diese Buch nun für den Lehrplan zum dritten Mal gelesen und bin nach wie vor von diesem Buch geschockt. Mit einem flüssigen und leichten, aber unglaublichen klarem und ehrlichen Schreibstil baut Rhue eine beeindruckende, beklemmende Atmosphäre auf.
Dieses Buch behandelt das Thema Faschismus. Ich denke, immer wenn wir vom zweiten Weltkrieg hören, von der Grausamkeit in den Konzentrationslagern und von der Blindheit der Menschen, wie sie in blinder Eifrigkeit dem Führer gefolgt sind, dann können wir nie verstehen, wie sich die Menschen darauf einlassen konnten. Wie konnte man nicht merken, dass in ihrem eigenen Land Millionen von Menschen ermordet wurden? Ich denke, wir können das einfach nicht verstehen, weil wir glauben, dass dies alles Vergangenheit ist.
Aber dieses Buch zeigt uns, dass der Faschismus immer noch unter uns ist und wie eine schlafende Bestie nur darauf wartet, dass sie geweckt wird.
Das Experiment in diesem Buch beantworte alle diese Fragen die wir haben, und erzählt mit einer unvergleichlichen Authenzität, was damals in Nazi-Deutschland wirklich mit den Menschen passiert ist.
Herausgekommen ist eine erschreckende, aufrüttelnde Geschichte, die zeigt, dass wir keinesfalls immun gegen Faschismus sind, dass wir genauso leicht zu manipulieren sind wie die Menschen damals im Nazi-Deutschland. Genau das, sowie der Fakt, dass diese Geschichte an einer amerikanischen Highschool wirklich passiert ist, machen dieses Buch so packend, fesselnd, aufrüttelnd, erregend und wichtig, wie es ist. Dieses Buch sollte jeder Lesen, denn auch wenn wir die Vergangenheit nicht rückgängig machen können, so können wir vielleicht anfangen, zu verstehen, was damals passiert ist, damit wir vielleicht irgendwann anfangen können, neu zu beginnen und die Zukunft besser zu machen.



|Kurzrezension| "Romeo und Julia" von William Shakespeare

http://bilder.buecher.de/produkte/00/00308/00308067z.jpg
Titel: Romeo und Julia

Autor: William Shakespear



Einband: Broschiert

Sprache: Deutsch

Preis: 1,60 €





Seit Generationen besteht Feindschaft zwischen den beiden Veroneser Familien Capulet und Montague. Romeo, ein Montague, hat sich unbemerkt auf ein Kostümfest der Capulets geschlichen. Dort begegnet er Julia, der schönen Tochter der Capulets. Ein Augenblick genügt und das wohl berühmteste Liebespaar der Weltliteratur hat sich gefunden.

 
Ich muss sagen, eigentlich hatte ich gar nicht vor, dieses Buch noch einmal zu re-Readen. Ich hatte es vor zwei Jahren schon einmal gelesen und fand es eher mittelmäßig gut. Doch dann eröffnete uns unsere Deutschlehrerin, dass wir dieses Buch lesen würden, nicht komplett, aber Ausschnittsweise. Und meine Deutschlehrerin hat einfach die Macht, jede Schullektüre spannend und interessant zu machen. So habe ich schon "Die Historia des D. Johann Fausten" komplett gelesen, nur, weil sie durch ihre Lehrmethode so unheimlich viel aus so einem Buch rausholen kann. Da macht es einfach Spaß, zu lesen. Und auch, als wir die ersten Aufgaben zu Romeo und Julia bekamen und ich einige Szene erneut las, wurde ich erst aufmerksam auf das, was sie hinter Shakespeares Worten versteckt. Zweideutigkeit, Humor und Romantik. Irgendwie konnte mich dieses Buch nun doch fesseln, weswegen ich mich entschied, es nochmal zu Re-Readen. Und, wer glaubt es, ich war begeistert!
Wer Shakespeare nicht gelesen hat, wird sicherlich denken, dass man wegen der alten Sprache nichts versteht und dass das Buch durchgängig langweilig ist. Doch wer es wirklich schafft, sich auf dieses Buch einzulassen, der wird positiv überrascht werden. Denn obwohl das Buch in Drehbuchform geschrieben ist, so schafft es Shakespeare es trotzdem, mit seinen poetischen, tiefsinnigen Worten eine Atmosphäre aufzubauen, welcher man sich nur schwer entziehen kann. Und das ganze ist nicht nur dramatisch! Shakespeares Schreibstil ist an manchen Stellen fast schon verboten zweideutig und humorvoll geschrieben, dass man gar nicht anders kann, als zu lachen. Und an anderen Stellen schreibt er wieder so gefühlvoll, dass es einem dass Herz zerreißt. Er fängt wirklich alle Nuancen der Gefühlsplatte von zwei Liebenden ein. Der Moment, wenn man sich auf den ersten Blick verliebt, dieser Höhenflug, die Leidenschaft, das verlangen...und später eben auch die Trauer und die Dramatik. All das schafft Shakespeare in wenigen Worten so gewaltig auszudrücken, dass es mir die Sprache verschlägt.
Doch leider ist die Geschichte alles andere als perfekt. Denn obwohl ich mich in die Sprache verliebt habe, so ist es doch leider so, dass an dank der endlosen Romeo-und-Julia-Geschichten und Adaptionen, Theaterstücke und was weiß ich nicht alles irgendwie aus dem Kopf den Verlauf der ganzen Geschichte kennt. Dadurch geht die Spannung leider flöten, da man immer weiß, was am Ende passiert. Miträtseln oder Vermutung kann man deswegen leider keine anstellen.
Auch die Charaktere bleiben mir persönlich viel zu blass, ja, die beiden Liebenden sind mir fast schon unsympathisch.
Romeo finde ich persönlich viel zu oberflächlich. Ich liebe dich - Warum? - du bist wunderschön. Wow. Wie tiefgründig. Da hätte ich mir ein bisschen was anderes vorgestellt, aber wie soll da Tiefe aufkommen, diese Liebesgeschichte auf 100 Seiten abgehandelt wird. Erste Kuss bei der Ersten Begegnung, bei der dritten wird schon geheiratet. Ich meine, natürlich, es ist eine andere Zeit, aber trotzdem ging mir das zu schnell. Ich meine, Julia ist 13! So naiv kann man doch gar nicht sein!
Trotzdem macht die Liebesgeschichte Spaß, da diese Übereiltheit meistens sehr amüsant rüberkommt und natürlich durch den emotionalen Schreibstil auch eine unglaubliche Aussagekraft hat. Trotzdem, leider ist sie nicht sehr glaubwürdig und durch den Kult-status auch leider etwas undynamisch.

Aber alles in einem ist die Geschichte dennoch einen Leseversuch wert, alleine schon wegen der schönen Sprache. Außerdem sollte jeder, der tragische Liebesgeschichten mag, Romeo und Julia einmal versucht haben.



So...das wären dann meine Kurzrezensionen zur Schullektüre. Möchte ihr, dass ich sowas öfter mache? Oder findet ihr es eher langweilig? Oder soll ich manche Bücher, die ich in der Schule lesen musste, vielleicht auch "richtig" rezensieren?