Montag, 2. Mai 2016

|April Wrap-up| Wahrscheinlich weiß der April wirklich nicht, was er will...

Hallo ihr Lieben! Kaum zu glauben, das schon wieder ein Monat rum ist, und wir immer mehr in richtig Jahresmitte, und damit meiner Lieblingsjahreszeit, dem Sommer schreiten. Aber um morgens mit Sonnenstrahlen aufzuwachen und die Badesachen auszupacken müssen wir uns noch durch ein paar Monate kämpfen. Der April ist nun geschafft, und ich bin echt froh darüber. Ich habe mich in diesem Monat ein bisschen gefühlt, als wäre nicht nur das Wetter wechselhaft, sondern mein Leben insgesamt. Ich war himmelhoch jauzend und zu Tode betrübt, und hoffe nun einfach, das ich den April nun abschließen kann, die schlechten Momente möglichst vergessen oder daraus lernen und die goten im Herzen bewahren. Auf das der Mai besser wird! Trotzdem möchte ich heute auf den April zurückschauen, größtenteils allerdings nur auf die positiven Dinge, die es verdienen aufgeschrieben zu werden, damit man sich auch noch Jahre später daran erinnert. Aus den negativen habe ich hoffentlich etwas gelernt auch ohne sie zu verschriftlichen.



April war so ein Monat, in dem man sich manchmal einfach nur vor der Welt verstecken wollte, um Disneyfilme zu schauen und Schokolade zu essen. Ein Monat, in dem man sich von Kopfhörer beschützen lässt und zwischen bedruckten Seiten Unterschlupf findet. Deswegen ist der Monatsrückblick auch irgendwie dazu bestimmt, von Klaviermusik untermalt zu werden, die ein bisschen zu sentimental ist, aber das muss mal sein :D


Der Monat begann mit einer großen Portion Fernweh: Denn wir "Israel-Veterane", wie uns unser Lehrer mehr oder weniger liebvoll nennt, trafen uns am ersten Aprilwochenende zu einem Nachbereitungstreffen. Nach fast 6 Monaten, die wir nun wieder in Deutschand sind (kommt mir gleichzeitig länger und kürzer vor), haben wir endlich die Zeit gefunden, unsere Eindrücke zu teilen, gemeinsam über erlebtes zu sprechen und zu reflektieren. Es war einfach ein wunderbares Treffen, das allerdings zu vielen Tränen geführt hat und ins alle in Fernwehstimmung versetzt hat. Es wurde mit unseren Gastfamilien geskypt und ihr glaubt nicht wie sehr ich sie und Israel insgesamt vermissen. Es wurden Bilder angesehen, und in Erinnerungen geschwelgt, und ich glaube, wir alle wären am liebsten sofort in den Flieger nach Tel Aviv gestiegen. Parallel zu dem Nachbereitungstreffen haben wir vor der nächsten Truppe Deutschen gesprochen, die nach Israel fliegen, was nochmal mein Fernweh verstärkt hat. Ich gönne es ihnen von ganzen Herzen, aber ich kam nicht umhin, mir zu wünschen, ich würde mit ihnen fliegen.

Dann ging es natürlich wieder um das Thema Zukunft, worum denn sonst. Ich bin momentan mir einerseits so sicher was ich machen, und habe auf der anderen Seite das Gefühl, gar keinen Plan zu haben. Ich habe einfach so viele Träume und Wünsche, welche ich gerne Verwirklichen würde, und hätte so gerne schon einen Plan, aber hab gleichzeitig Angst, wenn ich mich festlege, etwas anderes wunderbares zu verpassen. Deswegen wurde diesen Monat viel recherchiert, die liebe Tasmin und Jule und Jasi und Sanne und Joelina haben mir sehr geholfen, mit Gesprächen und Vlogs bzw. Post über ihr Unileben oder ihre Pläne oder ihre Auslandszeit. Ich habe mich auch für eine Berufsmesse im Juni angemeldet und bin gespannt, ob diese zielführend und inspirierend sein wird.

Und weil für uns alle der April eher als Regenwölkchen darstand, haben wir diesen Monat zwei Mädelsabende gemacht. Den ersten zu viert, mal eine kleine Lästerrunde, in der man seinen Frust loswerden konnte, in der unsere Gastgeberfreundin uns mit genialen Essen verwöhnt hat und in der wir einige Filme geschaut haben. Unter anderem Pan, der einfach nur grottig war. Sorry, aber ich habe selten so einen schlechten Film gesehen, große Enttäuschung! Der zweite Mädelsabend fand dann bei meiner besten Freundin statt, nur wir beide und eine weitere enge Freundin von mir, und wir haben diesen Abend genutzt, um gemeine Runden Wer bin ich zu spielen (Im Sinne von: Teilweise waren wir Dinge wie: Das Tafelwerk, Die erste Ableitung von g(x), Die Dresdner Frauenkirche....) und über unsere Probleme und Ängste zu reden. wie befreiend es sein kann, im Schutz der Nacht seine Gedanken offenzulegen und mit zwei wunderbaren Menschen darüber zu philosophieren. Danke dafür <3

Und weil mein ganzer Freundeskreis zu Realitätsflüchtlingen geworden ist (Irgendwie lag im April sowas in der Luft, das niemand so richtig glücklich mit sich selbst war), waren wir auch mehrmals im Kino. Gesehen wurden Huntsman & The Ice Queen, der leider auch eher so meh war (Genialer Soundtrack und schöne Bilder, aber die Story war einfach flach, vorhersehbar und unlogisch), und The Jungle Book, welcher umso genialer war! Wirklich ein Meisterwerk auf allen Ebenen und Kindheitserinnerung schlechthin! Sowieso habe ich in diesem Monat viel öfter zu Filmen gegeriffen, einfach, weil es ein schöner Ausgleich war, man sie gut einschieben konnte, beziehungsweise parallel noch die Möglichkeit hatte, etwas anderes zutun. Unter anderem gesehen habe ich Jack the Giant Slayer (Guter Film, das Ende war mir allerdings too much, ansonsten wunderbar erzählt und gestaltet), Big Eyes (Absolute Empfehlung für alle, die Film über Kunst, Emazipation und Träume lieben, eine ruhige Biographie einer beeindruckenden Frau und einen großen Betrug der Kunstwelt, nach einer wahren Geschichte), Les Misarbles (Rewatch, ich werde diesen Film einfach immer lieben, alleine der Musik wegen <3) und Pride and Prejudice (Hier gilt fast dasselbe wie für Les Miserables, Lizzie und Mr Darcy sind einfach großartig und der Film berührt mich einfach jedesmal mit seinem Witz und Emotionalen Dingen).

Und nachdem ich den ganzen Monat über eher weniger zum Lesen, und überhaupt zu irgendetwas kam, hat die liebe Tina einen ihrer grandiosen Leseabende ausgerufen, und der Samstag war für mich gerettet! Ich hab mir endlich nur mal Zeit zu Lesen genommen, und sogar 2 Bücher beendet, eines sogar an dem Abend komplett gelesen. Insgesamt war es sowieso einfach nur schön, zusammen mit Buchnerds zu lesen und zu schreiben und einen gemeinsamen Abend zu verbringen. Ich freue mich auf weitere Leseabende!

Ansonsten ja, die Schule. Eigentlich möchte ich gar nicht darüber reden, die Schule war diesen Monat wirklich eine Achterbahnfahrt, in der man entweder himmelhoch jauzend sich gefreut hat, geniale Tage hatte, wie ein Englischprojekttag über Shakespeare, oder Momente, in denen man sehr gute Leistungen erzielen konnte. Und dann gab es Tage, da wollte ich einfach nur ins Bett kriechen. Tage, an denen schreckliche Referendaren einem zum weinen gebracht haben, an denen die Lehrer nichts und wieder nichts würdigen, obwohl man sich den Arsch aufreißt, und am schlimmsten: Die Tage, an denen man von sich selbst enttäuscht wird. Es war ein anstrengender Schulmonat und obwohl der Mai nicht besser werden wird, hoffe ich einfach, das er weniger Tiefschläge mit sich bringt.

Genauso die Fahrschule. Nachdem ich so begeistert war, meine theoretische Prüfung bestanden zu haben, ging es im April los mit der Vorbereitung zur praktischen Prüfung. Und ich muss sagen, dass es trotz einer guter Fahrten einfach nur furchtbar war. Ich bin einfach nur enttäuscht von mir selbst, weil ich es nicht hinbekomme, und einfach schrecklich ehrgeizig und perfektionistisch bin. Es ist einfach so niederschlagend, wenn man sich Mühe gibt, und es ist einfach nicht genug. Trotzdem werde ich weitermachen, in der Hoffnung, irgendwann vielleicht doch eine gute Fahrerin zu werden, und dann auch meine praktische Prüfung zu bestehen.

Ja...oh Gott ich glaube mehr kann ich auch gar nicht erzählen. Andere Dinge, die meinen Monat wohl geprägt haben, sind das sehr intensive Tanztraining (Im Mai sind die Wettbewerbe, oh mein Gott! Oo), mein Klavierunterricht, der immer ein bisschen ein sicherer Hafen ist, das Lesen tolle Bücher, das Aufregen über Amazon, weil sie The Raven King einfach nicht liefern, das Lesen einiger toller Kolumnen und zahllose kleine Momente zwischen Freunden.

Obwohl es mir vorkam, als hätte ich diesen Monat kaum was gelesen, sieht der Stapel dann doch echt sehr passabel aus :) Liegt natürlich auch an einigen Rereads, aber trotzdem :D Genremäßig sieht man, das Fantasy bzw. Magical Realism heraussticht, aber auch einen Klassiker, einen Manga und einen Sci-Fic Roman haben es auf meinen Nachttischt geschafft.


Serafina #2 Shadow Scale by Rachel Hartman 
Nachdem ich im Januar Serafina gelesen habe, hat es einige Zeit gedauert, bis der Nachfolgeband bei mir einziehen durfte, und noch länger, bis ich diesen endlich gelesen habe. Und jetzt weiß ich auch warum: So sehr ich gehofft hatte, das Band zwei seinen Vorgänger toppen könnte, so enttäuscht war ich, das er nichtmal mithalten konnte. Ich fand das Buch nicht grottenschlecht, aber es war doch sehr langatmig und hat dadurch viel von dem Charme und dem Zauber, den Band eins hatte, eingebüßt. 3/5 Sternen
[Reihenrezension folgt vielleicht]

Starbound #1 These Broken Stars by Amie Kaufman & Meagan Spooner 
Da ich schon so viel Gutes über dieses Buch gehöt habe, habe ich mich getraut, mich Travern und Lilac in ein Raumschiff zu steigen und auf Spaceabenteuerreise zu gehen. Als jemand, der eher weniger Spaceromane liest, hatte ich unglaublich viel Spaß, zu entdecken, was dieses Genre alles zu bieten hat, und möchte sehr gerne noch mehr aus diesem Bereich entdecken. These Broken Stars an sich war ein Buch, das eher mau begann, dann grandios wurde, aber am Ende mich enttäuscht hat. Trotzdem kann es im Großteil mit tollen Charakteren, einen schockierenden Twist und viel Spaceabenteuer überzeugen. 4/5 Sternen

The Raven Cycle #2 The Dream Thieves and #3 Blue Lily Lily Blue by Maggie Stiefvater [Reread]
 Ahh, ich kann es noch nicht glauben, sobald Amazon mal aus dem Knick kommt, halte ich Band 4 dieser grandiosen Reihe in den Händen. Den April habe ich dafür genutzt, diese Lieblingsreihe nocheinmal zu rereaden, um mich auf den Abschied vorzubereiten, und erneut habe ich gesehen, warum ich diese Reihe zu liebe. Es fühlt sich einfach jedes Mal an, als würde man nach Hause kommen, als wären Blue und die Raven Boys ein Teil meiner Familie. Ein wunderbare Magical Realism Reihe, von der ich mich eigentlich noch gar nicht verabschieden möchte. 5/5 Sternen
[Rezi Band 2 | Rezi Band 3]

Passenger #1 Passenger by Alexandra Bracken 
Alexandra Bracken ist für ihre Darkest Minds Reihe ziemlich bekannt, und hat mit Passenger nun ihre zweite Reihe begonnen, die mich irgendwie mehr angesprochen hat, schließlich geht es um Zeitreise und Piraten! Dazu kommt, das sie viel Wert auf Diversity gelegt hat, wir haben einen dunkelhäutigen Protagonisten, und ein Setting, das über die syrische Wüsten, den Dschungel in Cambodia bis hin zu Luxemburg ganz viel Abwechslung bietet. Trotzdem fehlt mir einfach das gewissen Etwas der Story, die Spannung und eine Freudschaft, die die Insta Love sicher gut ersetzt hätte. Deswegen leider nur 3,5/5 Sternen
[rezensiert]

Tearling #2 The Invasion of the Tearling by Erika Johansen
Fast zwei Jahre ist es her seit ich das erste Mal in die Tearling Welt reiste, und mit einer sehr untypische Protagonistin eine ganz besondere Fantasywelt zu retten. Und obwohl so viel Zeit zwischen diesem Buch und seinem Vorgänger lag und ich am Anfang einige Sachen nicht mehr so Recht in Erinnerung hatte, fühlte ich mich dennoch sofort wieder wohl in dieser Welt. Wir haben diesmal unglaublich viel über die Welt gelernt, besonders über die Zeit vor dem Crossing, verschiedene Charaktere durften ihre Geschichte erzählen und die Welt ist noch so viel komplexer geworden, als sie sowieso schon ist. Trotzdem war das Buch nur ein Zwischenteil, den es an Reihenplotrelevanter Handlung gefehlt hat und das sich stellenweise ganz schön gezogen hat. Trotzdem 4/5 Sternen.
[rezensiert]

Westwood Vibrato #1 Westwood Vibrato by In-Wan Youn and Sun-Hee Kim [Manga]
Eigentlich bin ich gar kein so großer Fan von Mangas, schaue aber gerne ab und an mal Animes, und da meine beste Freundin absolut begeistert von dem Manga/Anime Fandom ist und mir immer wieder begeistert von einigen Geschichten erzählt, habe ich beschlossen, es nun selbst auch einfach mal auszuprobieren, und habe mich für einen Manga entschieden, in dem es um die Magie von Musik und das Erzählen von Geschichten geht. Und Leute, hat dieser Manga mir das Herz zerrissen. Es war einfach wunderschön, und ich hätte niemals gedacht, dass alleine durch Bilder und Sprechblasen so viele Emotionen und Gefühle vermittelt werden konnte. Doch dieser Manga nimmt uns mit auf die Reise von den verschiedensten Personen, die Geschichten verschiedenster Art erzählen, die aber immer mit Musik zutun haben. Dank für diesen wundervollen Tipp <3 5/5 Sternen
[keine Rezension]

Matilda by Mary Shelly
Ich habe mir im April mal ein paar der Little Black Classics gegönnt, da sie so hübsch klein und schlicht sind und mich irgendwie dazu motivieren, mehr Klassiker zu lesen. Diesen Monat habe ich mit Matilda begonnen, von Shelly, von der ich schon Frankenstein gelesen und gut, aber nicht überragend fand. Matilda war...irgendwie genial und komisch zugleich, etwas verstörend, hatte seine Schwachstellen, aber war dennoch sehr faszinierend. Auf jeden Fall hat man gemerkt, das Shelly am Werk war, denn die Atmosphäre, so anders die Geschichte auch war, hat mich einfach an Frankenstein erinnert. Verstörend, aber trotzdem irgendwie gut, aber leider nicht perfekt. 3,5/5 Sternen
[Sammelrezension folgt]

Diesen Monat habe ich eigentlich nur 1 eBook gelesen, nämlich das erste aus der Reihe, aber die anderen beiden habe ich gerade nicht da um von ihnen ein richtiges Foto zu machen :D

The Princess and the Hound by Mette Ivie Harrison
Dieses Buch habe ich während des Leseabends von der lieben Tina komplett gelesen, alle 300 Seiten am Stück. Ich denke, das zeigt schon, dass dies ein Buch ist, welches sich ziemlich schnell weglesen. Trotzdem ist es eines dieser Bücher, in welchen man am liebsten noch mehr Zeit verbracht hätte, weil es sich wie ein Kindheitsmärchen liest. Ein Märchen, das einen in seinen Bann zieht, verträumte Bilder in die Luft malt, und in das man sich einfach fallen lassen kann. Und das hat diese alternative Fassung von Die Schöne und das Biest definitiv geschafft! Kleine Mängel hat es für mich durch etwas Vorhersehbarkeit und fehlende Tiefe an einigen Stellen, dennoch 4/5 Sternen
[keine Rezension]

The Raven Cycle #1 The Raven Boys by Maggie Stiefvater [ReRead]
Wie gesagt, als Vorbereitung für den Release Tag von The Raven King habe ich mir die Zeit genommen, erneut die Raven Cycle Reihe zu lesen, um noch einmal in voller Länge die Story mit meinen geliebten Charakteren erleben zu können, mich nochmal in die Geschichten träumen zu können, und mich irgendwo auch auf den Abschied vorbereiten zu könenn. Die Reihe ist mir wirklich so ans Herz gewachsen, das hat mir dieser Reread wieder bewiesen. 5/5 Sternen
[Rezension]

The Illuminae Files #1 Illuminae by Amie Kaufman and Jay Kristoff
Oh mein Gott, ich habe über dieses Buch wirklich schon so viel gehört, ganz viel Lob für seine Gestaltung und seine grandiose Story, und wollte mich nun selbst mal davon überzeugen. Und wirklich, dieses Buch ist großartig! Die Gestaltung ist einmalig und ich kann nur erahnen wie viel Arbeit darin steckt. Was aber noch viel einmaliger ist, ist, dass "kalte Militärberichte" mich derart emotional bewegen können. Aber sobald man sich einmal an das Buch gewöhnt hat, ist man in der Story gefangen, fiebert mit den Charakteren mit und ist bis zum Ende atemlos, große Empfehlung! 5/5 Sternen
[Rezension folgt]

Gelesene Bücher: 10 Bücher + 1 Manga (Wow, es kam mir so viel weniger vor!)
Gelesene Seiten: 4 448 Seiten (Oh, das sind ja echt einige Seiten :) )
Durchschnittlich pro Tag: 143 Seiten (für Schulzeit echt nicht schlecht!)
Durchschnittlich pro Woche: 1 112 Seiten (Oh, da bin ich aber jetzt stolz drauf :D)
 
 
 
(ist zwar ein ReRead aber trotzdem!)
 
Das war auch schon der April, mit seinen launischen Wetterstimmungen und seinen vielen Hochs und Tiefs im Leben eines jeden. Ein Monat, der nicht unbedingt der schönste war, aber trotzdem wichtige Lektionen und schöne Momente für mich offen hatte. Im Mai geht es nun weiter mit der Klasurenphase, das heißt schulisch wird einiges zutun sein, welches aber hoffentlich alles gut laufen wird, und insgesamt wird es wohl wieder sehr stressig, aber hoffentlich wird es schönes Stress sein, denn ich werde im Mai ein Wochenende mit meinen besten Freunden in Jena verbringen, um mir die Uni und die Stadt anzusehen, ich werde mit einer engen Freundin auf ein Konzert nach Berlin fahren, ich werde hoffentlich viel Zeit mit meinen Freunden verbringen, im Klavierspielen weiterkommen und Spaß haben, mich bestmöglich für den Tanzwettbewerb am 28. Mai vorbereiten und zwischendurch hoffentlich noch genug Zeit finden, um zu lesen und zu bloggen und das Leben zu genießen. Auf einen Mai, der hoffentlich wundervoll wird!
 
Wie war euer Monat? Was habt ihr so gelesen,geschaut, geliebt, gehasst? Was habt ihr erlebt? Und: worauf freut ihr euch im Mai?  

Kommentare:

  1. Liebe Kücki,

    deine Sorgen über die Zukunft kann ich verstehen, denn so ähnlich ging es mir auch in meinen letzten beiden Schuljahren. Ich wusste zwar immer, DASS ich studieren wollte, aber nicht was. Im Nachhinein hätte ich mir gewünscht, nach der Schule ein Jahr einfach zu arbeiten und noch nicht zu studieren, dann hätte ich mir Strapazen erspart. Aber was ich dir mit auf den Weg geben kann ist, dass du noch dazu kommst deine Träume zu verwirklichen. Natürlich kannst du nicht alles auf einmal machen - nimm dir erst einmal ein Ziel vor, halte aber deine Optionen offen, denn heutzutage geht das nicht anders (leider). Ich freu mich, dass ich dir geholfen habe und wenn du Fragen hast, dann kannst du dich selbstverständlich immer an mich wenden. Mein Start in das Studium war zwar holprig, aber vielleicht kann ich dir ein Stück Erfahrung mitgeben, das dir vielleicht hilft und dir ein paar Sorgen/Ängste nimmt.

    Sei nicht zu hart zu dir, vor allem bei der Fahrprüfung nicht - wenn es dich aufmuntert, ich bin zwei Mal durch die praktische gerasselt bevor ich beim dritten Versuch bestanden habe. Bei der theoretischen kannst du dich auf dein Wissen verlassen, aber du kannst nicht alles bei der praktischen Voraussehen. Wichtig ist, dass du einfach ruhig bleibst. In meiner ersten Fahrprüfung lief alles okay, bis ein Auto in den Kreisverkehr gerast ist und mein Fahrlehrer für mich bremsen musste. Das ging alles so schnell, dass ich es kaum realisiert hab - und ich war so wütend auf mich, bis ich irgendwann kapiert habe, dass das einfach eine Nummer zu hoch für mich und ich einfach noch nicht bereit war. Mir ging es auch zu der Zeit nicht sonderlich gut und hatte mit Depressionen zu kämpfen, aber schlussendlich gab es doch ein Lichtblick und es wurde alles wieder gut. Das ist jetzt alles ein bisschen persönlich (und viel Gelaber), aber ich wollte dir nur mitgeben, dass das alles halb so schlimm ist. Wenn du noch nicht bereit bist - wenn du denkst, du bist noch nicht gut genug, dann pack lieber noch ein paar Fahrstunden drauf.

    Ich wünsch dir viel Erfolg für alle weitere Entscheidung und hoffe, dass der Mai besser wird als der April. ♥

    Liebe Grüße,
    Sanne

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  2. Hey du :)

    Ich glaube, wir machen uns zum Ende der Schulzeit hin alle so einen Kopf um die Zukunft. Ich kann mich noch erinnern, dass ich Tagebucheintrag um Tagebucheintrag geschrieben habe und nachts auch noch ewig darüber nachgegrübelt habe. Ich wollte nach der Schule nicht studieren - hatte ehrlich gesagt erst mal die Schnauze voll vom Lernen - und habe eine Ausbildung angefangen. Im Nachhinein eine gute Entscheidung. Nicht, weil es mich völlig begeistert - es hat genauso seine Stärken und Schwächen wie wahrscheinlich alles andere - aber es hilft unglaublich dabei, herauszufinden, was man will und was eben nicht. Und selbst, wenn ich mich danach noch entschließen sollte, zu studieren oder ins Ausland zu gehen oder was auch immer, geht das alles noch. (Natürlich ist das nicht bei jedem so und keineswegs selbstverständlich, aber ich hoffe, du weißt, was ich meine).
    Zum Glück ist es heute nicht mehr so, dass man für immer bei der Entscheidung bleiben muss, die man einmal getroffen hat. Ich kann verstehen, dass du dir Sorgen deswegen machst, aber du kannst eigentlich gar keine falschen Entscheidung treffen, weil dich alles irgendwie weiterbringt.

    Bei der Fahrschule kann ich Sanne nur zustimmen. Ich habe die theoretische Prüfung auf Anhieb mit 0 Fehlern geschafft und danach auch drei Anläufe gebraucht, bis ich die praktische bestanden habe. Das war nervig und ich war auch so wütend auf mich, aber ich bin sicher, du schaffst das. (Überleg dir mal, was für Idioten überall herumlaufen.)

    Büchertechnisch reden im Moment alle nur von den Raven Boys und ich bin mittlerweile auch SO neugierig darauf. Es ist auf jeden Fall auf meiner Wunschliste ein ganz schönes Stück nach oben gewandert.

    Ich wünsche dir einen tollen Mai!

    Alles Liebe ♥
    Aileen

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