Zwei ganze Wochen ist Scarlets
Großmutter nun schon verschwunden. Entführt? Tot? Die Leute im Dorf
sagen, sie sei sicher abgehauen. Sie sei ja sowieso verrückt. Aber für
Scarlet ist Grandmère alles - von ihr hat sie gelernt, wie man ein
Raumschiff fliegt, Bio-Tomaten anbaut und seinen Willen durchsetzt. Dann
trifft Scarlet einen mysteriösen Straßenkämpfer - Wolf. Er fasziniert
sie; doch kann sie ihm trauen? Immerhin: Die reißerischen Berichte über
Cinder und das Attentat auf Prinz Kai hält Wolf ebenso wie sie für
Quatsch. Aber irgendein Geheimnis verbirgt der Fremde ...
Dazu gehört:
Dieses Lied hat einfach super gepasst, vor allem unter dem Aspekt betrachtet, dass Scarlets Großmutter ja Entführt wurde.
Cover: Dieses
Cover finde ich genau wie das des ersten Teiles unglaublich
ansprechend. Es verrät ein bisschen, was einen erwartet, gibt ein
unglaubliches Gefühl rüber und ist ein echter Hingucker. Während als
Teil eins viel Asiatisches Metallic gezeigt hat, Mechanik und mehr so
ein "Aschenputtel"-Gefühl, setzt dieses Cover auf etwas typisches
französisches, rotes, etwas wilderes und mehr naturelles. Versteht ihr
was ich meine? Ich finde, die Cover passen sich einfach perfekt der
Geschichte an. Wahrscheinlich gefallen sie mir gerade deswegen so
unglaublich gut.
Schreibstil: In diesem
Buch merkt man, dass Marissa Meyer wirklich ihren eigenen, wundervollen
Stil hat, den man wieder erkennt und der einen immer wieder verzaubert.
Wieder ist das Buch aus der Erzählperspektive geschrieben, diesmal hat
es sich Frau Meyer aber zeimlich schwer gemacht, denn sie hat begonnen
immer wieder zwischen Scarlet und Cinder und Kai hinundher zu springen.
Als ich das Buch das erste Mal gelesen habe, hat es mich ein bisschen
gestört. Ich empfand es als kleinen Bruch, der nicht hätte sein müssen.
Nach zweimaligem Lesen ist das aber viel besser. Man findet sich wieder
schön in die Geschichte rein. Auch betont Frau Meyer wieder sehr schön
Details, gibt schlüssige Gedankengänge und zeigt uns immer den roten
Faden. Dadurch liest sich dieses Buch sehr flüssig und auch sehr schnell
durch.
Plot: Genau wie Band 1 brilliert
auch dieses Buch mit einem exat durchdachten, Handlungsübergreifenden
Plot, der Spaß macht, zum miträtseln einlädt und bei dem von der Logik
bis zur Spannung alles stimmt. Marissa Meyer erschafft wieder eine neue,
gleichzeitige neue und frische und doch vertraute Welt, aus der man a
liebsten gar nicht mehr aufwachen möchte. Und in diese Welt, in der man
nach und nach immer mehr Aspekte kennelernt, setzte sie eine neue und
spannende Handlung, die trotzdem noch sehr eng mit der Cinders Verknüpft
ist. Und obwohl man denkt, man könne doch wohl kaum zwei originelle
Plots in einem Buch unterbringen, so sage ich euch, dass sie es schafft.
Der zweisträngige Plot harmoniert perfekt zusammen, hat eine steigende
Spannungskurve und es macht einfach einen riesigen Spaß, zu sehen,
welche Möglichkeiten es noch alles für den Plot gibt. Wie Frau Meyer ihn
ausweitet, Details aufeinmal relavant und wichtig werden lässt und ihr
volles Potenzial voll ausschöpft. An dem Plot ist wirklich nichts
negatives zu finden, er ist kurzum gesagt spannend, originell, logisch
und macht einfach Spaß!
Personen: Ich
finde es ziemlich schön, dass es auch mit Cinder weiter geht. Und das
diese ihrem Charakter treu geblieben ist, obgleich sie auch noch eine
Entwicklung durchmacht. Cinder wird immer mehr ... erwachsener und in
den Grundsätzen ihrer Vorstellung erschüttert. Sie muss lernen, damit
umzugehen, eine Lunarierin zu sein, Prinzessin Selene zu sein und noch
mit ihrer Vergangenheit klarkommen, die sie immer weiter aufdeckt. Diese
Entwicklung von Cinders Charakter ist wunderbar in die Geschichte
intergriert, es ist als wäre Cinder sein eigenes Kind und man sieht
selbst, wie sie aufwächst und sich immer mehr Entwickelt. Dass finde
einfach nur grandios!
Zu Cinder gehört dieses Mal Thorne, eine
wirklich schön gezeichnete Nebenfigur. Obwohl er in erster Linie als
Erheiterung dient, so ist auch Thorne sehr gut in die Geschichte
integriert, hat Tiefe und absoluten Wiedererkennungswert. Es macht mir
im Gegensatz zu anderen Büchern richtig Spaß bei dieser Reihe neue
Personen kennenzulernen, da ich immer weiß, dass sie liebevoll
ausgearbeitet sind.
Und neue Personen gibt es in diesem Buch jede Menge!
Unter
anderem auch Scarlet und Wolf. Mit Scarlet haben wir eine etwas andere
Person als Cinder. Was mich auch unglaublich freut! Scarlet ist
impulsiver, wilder, und leider auch zuerst kindlicher und naiver.
Scarlet ist mehr wie man selbst, sie macht viele Fehler, kalmmert sich
an die Falsche Hoffnung und Reagiert manchmal zu schnell oder zu heftig.
Aber genau das macht sie so sympahtisch! Scarlet versteht man und man
fängt von seite zu Seite mehr an, sie zu mögen. Einfach weil sie so
ehrlich, mutig und voller Hoffnung ist. Irgendwie hat man Mitleid mit
ihr, genau wie mit Cinder, aber nicht so, dass es überdramatisch wird.
Es ist einfach genauso, wie es sein muss. Dass man mit der Person
mitfiebert und sie mag. Und das tue ich bei Scarlet! Auch sie macht eine
Entwicklung durch, die Allerdings zum Ende des Buches noch nicht
abgeschlossen ist. Und ich freue mich unheimlich darauf, wie es mit ihr
weiter geht!
Über Wolf hat man noch nicht allzu viel Erfahren,
obwohl dass, was ich erfahren habe, mich wirklich umgehauen hat! Wolf
hat wirklich viel mehr Tiefe, viel mehr Potenzial als ich am Anfang
dachte! Leider kann euh nicht davon erzählen, aber glaubt mir: Wolf wird
euch alle überraschen!
Und noch ein kurzes Wort zu Kai, den ich
leider auch in diesem Buch nicht hunderprozentig lieb gewinnen konnte.
Wahrscheinlich lag es daran, dass er sich in einer schwierigen Position
befindet, die es ihm schwer macht, sich zu Entwickeln und mehr zu
Erfahren. Aber vielleicht kommt er im nächsten Buch mal mehr aus seinem
Schneckenhaus!
Meine Meinung: Genau wie
bei Teil 1 fällt es mir wieder unheimlich schwer, dieses wundervolle
Buch kurz in Wort zu fassen. Denn schon wieder wurde man miit auf eine
Reise genommen, auf eine fremde und vertraute zugleich. Mit bekannten
und neuen Personen, die man alle lieb gewonnen hat. In einer Welt, in
welche man mit jeder Seite, jedem Satz mehr und mehr eintaucht, eine
Welt, aus der man am liebsten nie wieder erwachen möchte.
Die
Luna-Chroniken sind für mich die beste Buchreihe, die ich seit "Harry
Potter" gelesen habe. Ein wundervolles, flüssiger und detailverliebter
Schreibstil unterstreicht einen neuen, frischen und originellen Plot. In
den Personen, die einereits so sind wie man gerne sein möchte und
andererseits so, wie man selbst ist, findet man Freunde, die einen
Begleiten, oder besser gesagt, die man selbst begleitet. Wie ich also
früher mit Harry nach Hogwarts gefahren bin Reise ich nun mit Cinder,
Scarlet und all meinen anderen Freunden nun durch die Welt von Marissa
Meyer. Ich hoffe, dieses Buch wird irgendwann die gleiche Bedeutung
haben wie Rowlings Bestseller. Den auch diese Reihe ist zum Träumen und
Versinken.
Ich kann dass Buch nur wämrstens Empfehlen! Es steht
seinem Vorgänger in nichts nach, die Idee ist einfach brilliant und
niemand sollte sich ein derartig gutes Buch entgehen lassen!
Zur Autorin:
Marissa Meyer liebt Fantasy, Grimms Märchen und Jane Austen.
Sie hat Kreatives Schreiben mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur studiert
und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in Tacoma, Washington.
Die vier Bände der "Luna-Chroniken" sind ihr Debüt als Schriftstellerin.
Wer kennt das nicht? Ihr seit in eure Klasse eine Besonderheit, weil ihr euch gerne mit Büchern beschäftigt, Lesen liebt und das auch noch auf einem tollen Blog veröffentlicht. Und während eure Klassenkameraden regelmäßig bei "Faust", "Die Welle", "Der Schimmelreiter" oder selbst bei einem modernen Buch wie "Der Märchenerzähler" oder "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" einen Schreikrampf bekommen und das Lesen sowas von ablehnen, sich wahrscheinlich auf Wikipedia eine Zusammenfassung dieser Bücher besorgen und irgendwie durch die folgenden Deutschstunden kommen wollen, freut ihr euch schon auf das nächste Buch. So geht es mir und meiner Freundin auch mit meiner Klasse. Gerade sind wir mit "Faust" durch (ein Grund, warum ich diesen Monat erst 3 Bücher gelesen habe *schäm*) und ich kann es kaum erwarten, wieder etwas zu lesen. Nicht, dass "Faust" jetzt unglaublich toll gewesen wäre, aber ich persönlich fande es ziemlich beeindruckend. So nicht meine Klassenkamerade. Olle Buchmuffel!
Aber, ob ihrs glaubt oder nicht: Diesen Monat hat meine tolle Deutschlehrerin es geschafft, meine ganze Klasse zum Lesen zu bringen. Und zwar nicht, weil es Stoff für's Abi ist oder eine lebenswichtige Klausur davon abhängt oder Wikipedia keine Zusammenfassung auspucken kann. Nein, das Buch ist nicht mal für den Unterricht! Es ist ein Buch, was wir in unserer Freizeit lesen werden!
Wie es dazu kam: Bei uns muss man in der neunten Klasse am Gymnasium eine Facharbeit schreiben. Selbstredend, dass ich dank der freien Themenwahl, im Fach Deutsch über ein Buch schreiben wollte. Ich habe mir "Der Märchenerzähler" aussgesucht, sprich hab dann über die Rolle von Märchen in der Jugendliteratur geschrieben. An sich noch nicht interessant, aber meine Freundin hatte sich auch Entschlossen, über Märchen zu schreiben. Nämlich über Pornografie und Gewalt in Märchen. Geiles Thema oder? Ich selbst fande es auch toll! Wusstet ihr zum Beispiel, dass Schneewittchen eigentlich als Tod selbst dargestellt wird? So rot wie Blut bedeutet soviel wie: Sie wird starke Schmerzen ertragen müssen. So schwarz wie ebenholz bedeutet ungefähr, dass der Tod sie heimsuchen wird, und zwar bald. Und so weiß wie Schnee bedeutet, dass der Tod sie eigentlich schon erreicht hat. Sprich sie ist der tod persönlich. Diese Info fande ich persönlich echt unheimlich und gruselig! Naja, aber darum geht es jetzt nicht, oder? Jedenfalls ist das schon 6 Monate her, und nun mussten meine Freundin und ich unsere Facharbeit vorstellen. Es lief ziemlich gut bei und beiden, meine Freundin erwähnte eben auch E. T. A. Hoffmann, der Meister der Horror-Märchen, von dem bis dahin keiner gehört hatte. Ist klar, wenn man auf die Frage "Kennt ihr einen berühmten Kunstmärchenverfasser?" mit "Thomas Anders?" antwortet (Sorry an meine tolle Klasse :D).
Nun ja, ich kannte den gten bis jetzt aber auch nicht. Und nach Beendigung der beiden verteidigungen wertet meine Deutschlehrerin aus, und kommt nochmal auf Hoffmann zu sprechen. Und sie erzählt, dass sie nie etwas schlimmeres gelesen hat und das Buch "Der Sandmann" von ihm. Sie musste es soagr abbrechen. Und irgendwie hat das meine ganze Klasse nicht mehr losgelassen.
Was haben wir also gemacht? Ich, die Leseratte der Klasse, hat bei
meinem Buchhändler gleich 23x "Der Sandmann" bestellt. Und da der Gute
fand, dass es einfach fantastisch ist, dass meine ganze Klasse nun
dieses Buch lesen will, verkaufte er uns die Bücher sogar zum
Buchhändelerpreis, der immer etwas unter dem Normalen Preis liegt.
Und ich? Ich bin unglaublich stolz auf meine Klasse. Meine Klasse, die sonst nicht mal normale Jugendbücher liest, wagt sich an ein unglaublich anspruchsvolles Buch. Und sie lesen es auch noch gerne! Ich kann gar nicht sagen, wie toll ich das finde! Ich meine, vielleicht teilt ihr meine Euphorie nicht, aber meine Deutschlehrerin tut es. Sie war echt begeistert von uns, und da wir es ganz selbststädig lesen, eben in unserer Freizeit, und sie weiß, wie schwer es zu lesen ist, vernachlässigt sie einfach mal ein bissche Stoff, um mit uns das Buch zu besprechen, damit es alle verstehen. Dafür auch ein großes Danke an sie! Wirklich, ich bin echt beeindruckt davon! Vielleicht wird ja jetzt meine Klasse ein bisschen mehr lesen.
Und nun noch ein bisschen was zum Buch:
Inhalt:
In E.T.A Hoffmans Novelle "Der Sandmann", dem ersten Werk
aus dem Zyklus der Nachtstücke, setzt sich der Student Nathanael
mit den Ängsten aus seiner Kindheit und den Gefahren der Gegenwart
auseinander. Die Figur Coppelius aus seinem Albtraum, der ihn seit
dem gewaltsamen Tod seines Vaters begleitet, taucht in der Gestalt
des Linsenschleifers Coppola wieder auf und verführt ihn mit der
Hilfe von Spalnzanis mechanischen Menschen Olimpia. Sein Leiden
endet mit einem Sprung von einem Turm.
Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern,
arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich
nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung
niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das
unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit
dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen
unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie in
dem großen Ball, auf dem Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt
finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh ...
Bevor ich anfange:
Ja, auch ich gehöre zu diesen Menschen,
die es hassen, wenn ein Buch überhypt wird. Leider wird das so ziemlich
jedes gutes Buch. Deswegen hat es auch ziemlich gedauert, bis ich "Wie
Monde so silbern gelesen" hatte. Und, ganz ehrlich? Mechanikerin?
Märchen? Dystopie? Wie sollte man so ein Buch versauen? Eigentlich
wollte ich zu diesem unglaublich wundervollen Buch schon lange eine
Rezension schreiben, aber als ich es gelesen habe, hatte ich weder einen
Blog noch Lovelybook, also kommt die Rezi jetzt, nachdem ich das
Englisch Buch letztes Wochenende gelesen habe. Viel Spaß!
Dazu gehört:
Cover:
Ganz
ehrlich? Viele denken, dass Cover sei zu schlicht, aber ich finde das
Cover einfach nur schön. Irgendwie spiegelt es echt schön so die
Stimmung des Buches wieder. Ein bisschen Technik, ein bisschen Märchen,
und ein bisschen Asien. Und natürlich der Titel. Also ich finde das
spielt alles sehr gut zusammen. Deswegen kann man es auch schlecht mit
dem englischen Cover vergleichen, da dieses halt besser mit dem Titel
"Cinder" harmoniert. Ich finde beide schön. Und der Klappentext ist
meiner Meinung nach ebenfallssehr gelungen, vor allem macht er Lust
aufs Lesen.
Schreibstil:
Ich persönlich finde den
Schreibstil wundervoll. Obwohl er aus der Erzählperspektive geschrieben
ist, fiebert man mit Cinder mit. Man weint mit ihr, lernt ihre Welt
kennen und fühlt sich nicht wie ein ausstehender. Fast, als würde Cinder
sich selbst mit der dritten Person Singular ansprechen. Zumindest im
Englisch ist das wirklich schön zu sehen. Was ich auch ziemlich wichtig
finde, ist die Liebe zum Detail. Wie sieht es mit anderen aus, wie ist
das Umfeld, wie sind die gedankengänge. Alles ist ihr schön versponnen
und genau dosiert. Man liest das Buch viel zu schnell, und trotzdem ist
man immer dabei und wird komplett in das Buch gezogen. Außerdem hat es
mich mehr als einmal zum weinen gebracht.
Plot:
Der
Plot...ja, was soll ich dazu sagen? Er ist unbeschreiblich. Ich habe
noch nichts dergleichen gelesen. NICHTS!!! Sonst sieht man doch immer
eine Ähnlichkeit, vor allem bei Dystopien. Aber dieses Buch ist es
anders. Es ist irgendwie...besser, schöner, perfektioniert und
glaubwürdiger. Cinder lebt im Asiatischen Staatenbund nach dem vierten
Weltkrieg. Sie ist ein Cyborg (lest das Buch und ihr werdet schon noch
merken, was das ist ;) ) und MECHANIKERIN! Ihre beste Freunde sind ihre
Stiefschwester Peony und eine Androidin namens Iko.
Im großen und
ganzen gefällt mir am Plot, dass wirklich alles beachtet wurde. Alle
Details spielen zusammen und trotzdem dreht und wendet sich das Buch
immer wieder. Man erfährt, was mit dem Rest der Welt passiert ist. Und
es gibt noch viele andere Handlungstränge. Sei es die Letumose, die
Angst vor den Lunariern, Cinders Selbstkonflikt, die Suche nach Selene
und die ganze Genetik (ich LIEBE Genetik und Neurologie!). Insgesamt
spielt alles perfekt zusammen. Aber trotzdem findet man sich selbst in
der Welt wieder, unsere Gesellschaft. Aber es ist eine Dystopie, die
nicht mit dem moralischen Zeigefinger auf uns zeigt. Die Handlung ist
einfach spannend, emotional und unterhaltsam. Trotzdem auch ernst. Ich
stammel hier rum aber...aber man kann das nicht in Worte fassen wie toll
der Plot ist!
Personen:
Und genauso ist es mit den Personen. Sie sind einfach...genau so perfekt wie sie sind.
Cinder
ist eben auch eine Außenseiterin in ihrer gesellschaft. Natürlich, auch
sie hat Probleme ist manchmal eben einfach traurig oder
niedergeschlagen. Aber sie ist auch lustig, schlagfertig und vor allem
schließt man sie ins Herz. Cinder ist wie eine beste Freundin geworden.
Obwohl ihre meisten Probleme so ganz anders sind als die meinen, so kann
man ihre trotzdem verstehen, ja manchmal kommen sie einem auch bekannt
vor. Und man fiebert mit ihr mit, weint und lacht und hofft, dass sie es
schaffen kann. Ich habe nichts an ihr auszusetzen, weil sie ihre
Schwächen und Stärken hat, einerseits fremd und vertraut zugleich ist.
Cinder ist außerdem einfach nur origniell und ansprechend gezeichnet,
mit viel Tiefe und Liebe, und vor allem mit neuen Ideen. Und ich möchte
gerne mehr von ihr wissen möchte.
Kai mochte ich auch. Klar, über
ihn erfährt man nicht so viel. Aber trotzdem war auch er, wie
eigentlich alle Charaktere in den Buch, einerseits schon vertraut, weil
eben es auch ähnliche Charaktere in anderen Büchern gibt, andererseits
aber auch unglaublich originell und einzigartig. Wie gesagt, man
beschäftigt sich nicht so viel mit Kai. Aber ich mochte ihm trotzdem.
Ich mochte seine Art zu denken und seine ganz eigene Mischung aus
Netter-Junge-Prinz-und-hartnäckiger-Chameur. Kai ist einfach Kai und ich
habe ihn genauso lieb gewonnen wie Cinder.
Meine Meinung:
Meine
Meinung? Es ist unmöglich, dieses Buch in Wort zu fassen. Dazu war es
einfach...zu wundervoll. Wer es nicht gelesen hat, der kann dieses
Gefühl nicht verstehen. Stellt euch einfach vor, dass die Autorin euch
eine Reise in ihre Welt schenkt. Ihr werdet Cinder, ihr werdet der
Staatenbund, ihr habt Angst vor Letumose, Angst vor Königin Levana,
Angst vor den Lunariern, ihr werdet verwirrt, ihr vermutet etwas, ihr
seid gefangen in der Geschichte. So ist "Wie Monde so silbern".
Es
ist eines dieser Bücher, die am liebsten für immer weitergehen sollten.
Weil sie einen wundervollen Schreibstil haben, weil sie Charakter haben,
die man in sein Herz schließt, die deine Freunde werden und mit denen
du weinst, lachst und, auch wenn es sich dämlic anhört, mit denen du ein
kleinen, winzig kleinen Teil deines Leben teilst. Bei den du traurig
bist, wenn es zueende ist. Es ist, als wäre eine wunderschöne Zeit
zueende gegangen, als hätte man eine Reise beendet.
Und deswegen danke ich Marissa Meyer für dieses unvergleichliche Erlebnis.
Ihr
wollt wissen, warum ihr dieses Buch lesen sollt? Die Geschichte ist
neu, modern, enthält viele schöne Element, du erfährst was mit den Rest
der Welt passiert, du lernst unvergleiche Charktere kennen, mit denen du
weinst, die du kennelernst, die du in dein Herz schließt. Und du hast
das alles verpackt zwischen einen wunderschönen Cover und einem
detailverliebten und flüssigen Schreibstil. Warum liest du es denn
nicht?