Dienstag, 25. März 2014

Rezi: "Eve & Adam" von Katherine Applegate und Michael Grant




Titel: Eve und Adam

Autor: Katherine Applegate und Michael Grant

Verlag: Ravensburger Buchverlag

Einband: Hardcover


Preis: 16,99 €

Sprache: Deutsch

Will ich haben!


 

Als Milliardärstochter genießt die 16-jährige Evening Spiker so manches Privileg: zum Beispiel einen Aufenthalt in der Privatklinik ihrer Mutter, wo sie nach einem schweren Verkehrsunfall genesen kann. Damit Eve sich im tristen Krankenhausalltag nicht langweilt, soll sie eines Tages ihren Traummann am Computer entwerfen. Augenfarbe, IQ - Eve darf entscheiden. Sie erschafft ihren virtuellen Adam und hält es für ein lustiges Spiel. Doch kurz darauf steht ihr Adam leibhaftig gegenüber ...




Ich weiß, offiziell Lese ich ja "Dustlands - Die Entführung" von Moira Young. Aber dieses Buch ist gerade unglaublich zäh und langweilig. Da braucht ich einfach mal was kurzweiliges, anderes Buch. Und da ich sowieso am Sonntag nichts zutun hatte, viel mir "Eve und Adam" in die Hände, das Buch aus meinen Neuzugängen, dass ich schon so lange lesen wollte...




Nehmt euch bitte die Zeit und schaut euch das schöne Musikviedeo an! Es ist wirklich richtig schön geworden. Und beachtet, wie toll es zum Buch passt! :) 


Jetzt mal ehrlich, egal ob euch das Buch gefallen hat oder nicht, das Cover ist doch einfach nur der Hammer! so stell ich mir ein tolles Cover vor! Ich weiß, es ist seltsam, aber als ich dieses Buch gesehen habe, das erste Mal in einer Rezi auf einem Blog, und ich nicht wusste, um was es geht, wollte ich es trotzdem haben, denn ich war einfach so verzaubert vom Cover. Das gibt auf jeden Fall einen großen Pluspunkt. Ich finde es ist einfach ein wundervoller Blickfänger, die zarten Pastellfarben und der angedeutete Inhalt. Wirklich, großes Kompliment an den Verlag dafür!





Klar, gleich am Schreibstil merkt man, dass die Autoren nicht ein unglaublich tiefgründiges Buch mit Tiefe und Philosophischem Hintergrund schreiben möchte. Ich denke, es sollte eine lockere, leichte, unterhaltsame Geschichte werden, mit einer wichtigem Thematik. Und das spiegelt auch der Schreibstil wieder. Einerseits ist erganz liecht und luftig, witzig und typisch...typisch Jugendlich ebend. Eve erzählt mit einer Leichtigkeit und einer Selbstironie, dass es zwar nicht zur wirklich Tiefe kommt, und erst recht nicht zu unglaublich romantischen und emotionalen Momenten, aber dafür lesen sich die Kapitel unglaublich schnell und man muss öfters über ihre Wortwahl und ihre Gedankengänge grinsen.

Genau wie Eves Teile sind auch Solos Kapitel aus der Ich-Perspektive geschrieben. Eigentlich Schade, dass Solo gar nicht in dem Klappentext erwähnt wurde, da er jetzt vor allem so eine wichtige Rolle hier spielt. Seine Teilen waren meistens viel spannender und sogar etwas tiefsinniger als Eves Teile. Seine Teile waren spannend und detailierter, außerdem habe ich ihn denke ich ein bisschen mehr als entwicklungsbedürtig empfunden, das freut mich allerdings, denn so sieht man wie sich sein schreibstil immer mehr entwickelt.

Adams Teile hingegen sind mir einfach viel zu blass und oberflächlich gewesen. Der Stil war hier unglaublich brüchig und irgendwie...ohne richtigen roten Faden. Deswegen war ich froh, eher weniger von ihm zu lesen.




Ja...das ist etwas schwierig. Ich musste mich ehrlich gesagt komplett umstellen, als ich das Buch begonnen hatte. Ich hatte eigentlich die Erwartung, ein tiefgründiges, originellles und moralisches Buch zu finden, dass sich intensiv mit Genetik auseinandersetzt, viele Überraschende Wendungen hat und vor allem eine gut gesponnen und interessante Liebesgeschichte. Doch nach dem ersten Kapitel wusste ich, dass ich das nicht bekommen würde. Und obwohl ich da sonst knallhart bin, immer enttäuscht, habe ich diesem Buch (wahrscheinlich wegen dem Cover) noch eine Chance gegeben. Und es hat mich trotzdem noch eigentlich ganz gut begeistert! Vor allem hat es mich Unterhalten, also weder gelangweilt, noch gab es große Längen.

Im großen und ganzen ging es viel um Genetik, was mich natürlich gefreut hat, andere vielleicht enttäuscht, aber ich meine, es muss ja mir gefallen, oder? Nein Spaß, aber im Ernst, ich fand es wirklich interessant, das ganze war meiner Meinung nach gut recherchiert, hat Spaß gemacht und war schön in die story integriert.

Leider wars das auch schon an Plot. Da das Buch hat eigentlich eine normale Dicke, denn 352 sind schon okay. Aber ich war wirklich ein bissche enttäuscht, dass vieles einfach viel zu kurz kam. Die Liebesgeschichte war kaum vorhanden, die Freundschaft zwischen Eve und Aislin, die Vorgeschichten leider nur mittelprächtig. Dass alles hätte man auf das doppelte vergrößern können! Man hatte irgendwie immer das Gefühl, dass noch etwas fehlt, dass da noch was kommen muss, was leider nicht kam. Also viel Potenzial und eine gute Idee, nur leider etwas mittelprächtig umgesetzt.



Genauso war es mit den Personen. Insgesamt waren sie alle noch zu blassm zu oberflächlich gehalten,aber voller Potenzial. Und ein großer Pluspunkt: Man gewinnt sie alle unglaublich gern!

Eve war für mich...das ist seltsam zu erklären. Einerseits ist sie total mainstream, armes reiches Mädchen und so. Ein bisschen zu perfekt wirkt sie, mag ihre Eltern nicht und wäre lieber "normal". Ach ja, vergesst nicht ihre schreckliche Vergangheit. Aber...aber sagen wir es mal so: Eve war trotzdem anders. Eve hat etwas eigenes, etwas, was sie mir unglaublich sympahtisch macht. Eve sagt was sie denkt, Eve ist manchmal verklemmt und denkt manchmal naiv und kindlich...sie ist so wie du und ich, wie ein normaler Jugendlicher! Das ist unglaublich, wie die Autorin das hinbekommen. Sie redet wie der normale Jugendliche und Verhält sich so, also kann man sich so unglaublich gut in sie hineinversetzen. Aber vor allem...vor allem findet man sich manchmal in ihrem Verhalten wieder. Das finde ich irgendwie sympahtisch. Es entschuldigt zwar nicht, dass ich bei ihr noch so viele Fragen habe, aber es macht auf jeden Fall ein bisschen was wett.

Solo war da ein bisschen komplexer, tiefgründiger und auch besser ausgearbeitet. Man hat stück für Stück mehr von ihm erfahren, seine Vergangenheit setzte sich wie ein Puzzle zusammen und es machte Spaß, seine Entwicklung in dem Buch zu verfolgen. Allerdings gibt er nicht viel von seinen Gefühlen Preis und ist im Allgemeinen eher so der...Erzähltyp von seinem Leben, nicht so der Gefühlstyp. Ich glaube, ihr wisst was ich meine. Allerdings kommt dazu noch, dass auch bei ihm viele Fragen offen bleiben, er außerdem nicht so viele Sympahtiepunkte sammelt, also insgesamt auch noch etwas blass bleibt.

Adam war für mich eine komplette Enttäuschung! Oberflächlich, unglaublih blass, er kam kaum vor und wirkte alles andere als Inteliigent! Argh...Wirklich echt Schade!





Bestimmt wundert ihr euch, warum ich so viel merker, aber trotzdem gleich 4 Sterne vergebe. Der Grund ist: obwohl die Charaktere viel zu blass sind, so mag ich sie doch sie sind mir ans Herz gewachsen. Die Story ist viel zu kurz gehalten, hat nur an der Oberflähe gekrazt und zu viele Fragen offengelassen. Dafür wurde viel zur Genetik gesagt, der moralische Zeigefinger war erträglich und, um ehrlich zu sein, reizt mich gerade dass an der geschichte: Es ist mehr wie eine längere Kurzgeschichte, man wird in ein Geschehen, sprich den Unfall, hineingeworfen, muss mit der Situation klar kommen, und es hört genau beim Höhepunkt auf, sodass man sich das Ende selbst erschließen muss.

Ich glaube, in diesem Buch geht es darum, sich die feinen Nuancen und Unterschiede anzusehen, um sich selbst die Fragen zu beantworten. Man muss sich außerdem denken, dass das Buch ja im Zeitraum von...2 Wochen? spielt. Da kann man nicht erwarten, dass die Figuren eine unglaubliche Entwicklung machen. Es ist eben typisch für eine Kurzgeschichte.

Deswegen denke ich, ist Eve und Adam ein Buch, das man entweder lieben oder hassen muss. Entweder man erkennt den wahren Schatz des Buches bzw. stellt sich darauf ein und sieht über vieles hinweg (wie ich) oder (was ich auch verstehen kann) man ist restlos enttäuscht und mag es nicht. Entscheidet selbst, was ihr denkt!


 


 



http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0e/Katherine_applegate_2013.jpgKatherine Alice Applegate ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Autorin.
Applegate hat weitere Bücher und Erzählungen unter Pseudonymen veröffentlicht, so schrieb sie als Katherine Kendall, A. R. Plumb und Nicholas Stevens.
Applegate ist verheiratet mit Michael Grant, hat einen Sohn und eine Adoptivtochter. Sie studierte Tiermedizin bevor sie sich endgültig entschloss, Autorin zu werden.
http://smallpuddles.files.wordpress.com/2011/05/michael-grant.jpgMichael Grant wurde am 26 Juli 1954 in Los Angeles geboren. Seine Eltern arbeiteten beim Militär. Aus diesem Grund, musste die Familie oftmals umziehen. Grant besuchte alleine 10 Schulen in 5 US-Staaten. Außerdem waren es nochmals 3 Schulen in Frankreich. Er selbst sagt, dass er Autor geworden ist, da es ein Beruf ist, der einen nicht an einen Ort fesselt, an welchem man bleiben muss. Diese Einstellung passt auch auf seinen Lebenstraum: Er möchte einmal um die ganze Welt reisen und sich jeden Kontinent ansehen. Heute lebt er in Irvine, Californien mit seiner Frau Katherine Applegate, 2 Kindern und zu vielen Haustieren. Michael Grant ist der Autor der bekannten "Gone" New York Times Bestsellerreihe. Mit "Gone: Licht" erscheint im März 2014 bereits Band 6 der bekannten Fantasy-Serie.

Sonntag, 23. März 2014

Rezi: "Wie Blut so rot" von Marissa Meyer



https://www.carlsen.de/sites/default/files/styles/product_medium/public/produkt/cover/9783551582874.jpg?itok=rX2asQxhInhalt:

Zwei ganze Wochen ist Scarlets Großmutter nun schon verschwunden. Entführt? Tot? Die Leute im Dorf sagen, sie sei sicher abgehauen. Sie sei ja sowieso verrückt. Aber für Scarlet ist Grandmère alles - von ihr hat sie gelernt, wie man ein Raumschiff fliegt, Bio-Tomaten anbaut und seinen Willen durchsetzt. Dann trifft Scarlet einen mysteriösen Straßenkämpfer - Wolf. Er fasziniert sie; doch kann sie ihm trauen? Immerhin: Die reißerischen Berichte über Cinder und das Attentat auf Prinz Kai hält Wolf ebenso wie sie für Quatsch. Aber irgendein Geheimnis verbirgt der Fremde ...





Dazu gehört:

Dieses Lied hat einfach super gepasst, vor allem unter dem Aspekt betrachtet, dass Scarlets Großmutter ja Entführt wurde.

Cover:

Dieses Cover finde ich genau wie das des ersten Teiles unglaublich ansprechend. Es verrät ein bisschen, was einen erwartet, gibt ein unglaubliches Gefühl rüber und ist ein echter Hingucker. Während als Teil eins viel Asiatisches Metallic gezeigt hat, Mechanik und mehr so ein "Aschenputtel"-Gefühl, setzt dieses Cover auf etwas typisches französisches, rotes, etwas wilderes und mehr naturelles. Versteht ihr was ich meine? Ich finde, die Cover passen sich einfach perfekt der Geschichte an. Wahrscheinlich gefallen sie mir gerade deswegen so unglaublich gut.

Schreibstil:

In diesem Buch merkt man, dass Marissa Meyer wirklich ihren eigenen, wundervollen Stil hat, den man wieder erkennt und der einen immer wieder verzaubert. Wieder ist das Buch aus der Erzählperspektive geschrieben, diesmal hat es sich Frau Meyer aber zeimlich schwer gemacht, denn sie hat begonnen immer wieder zwischen Scarlet und Cinder und Kai hinundher zu springen. Als ich das Buch das erste Mal gelesen habe, hat es mich ein bisschen gestört. Ich empfand es als kleinen Bruch, der nicht hätte sein müssen. Nach zweimaligem Lesen ist das aber viel besser. Man findet sich wieder schön in die Geschichte rein. Auch betont Frau Meyer wieder sehr schön Details, gibt schlüssige Gedankengänge und zeigt uns immer den roten Faden. Dadurch liest sich dieses Buch sehr flüssig und auch sehr schnell durch.

Plot:

Genau wie Band 1 brilliert auch dieses Buch mit einem exat durchdachten, Handlungsübergreifenden Plot, der Spaß macht, zum miträtseln einlädt und bei dem von der Logik bis zur Spannung alles stimmt. Marissa Meyer erschafft wieder eine neue, gleichzeitige neue und frische und doch vertraute Welt, aus der man a liebsten gar nicht mehr aufwachen möchte. Und in diese Welt, in der man nach und nach immer mehr Aspekte kennelernt, setzte sie eine neue und spannende Handlung, die trotzdem noch sehr eng mit der Cinders Verknüpft ist. Und obwohl man denkt, man könne doch wohl kaum zwei originelle Plots in einem Buch unterbringen, so sage ich euch, dass sie es schafft. Der zweisträngige Plot harmoniert perfekt zusammen, hat eine steigende Spannungskurve und es macht einfach einen riesigen Spaß, zu sehen, welche Möglichkeiten es noch alles für den Plot gibt. Wie Frau Meyer ihn ausweitet, Details aufeinmal relavant und wichtig werden lässt und ihr volles Potenzial voll ausschöpft. An dem Plot ist wirklich nichts negatives zu finden, er ist kurzum gesagt spannend, originell, logisch und macht einfach Spaß!

Personen:

Ich finde es ziemlich schön, dass es auch mit Cinder weiter geht. Und das diese ihrem Charakter treu geblieben ist, obgleich sie auch noch eine Entwicklung durchmacht. Cinder wird immer mehr ... erwachsener und in den Grundsätzen ihrer Vorstellung erschüttert. Sie muss lernen, damit umzugehen, eine Lunarierin zu sein, Prinzessin Selene zu sein und noch mit ihrer Vergangenheit klarkommen, die sie immer weiter aufdeckt. Diese Entwicklung von Cinders Charakter ist wunderbar in die Geschichte intergriert, es ist als wäre Cinder sein eigenes Kind und man sieht selbst, wie sie aufwächst und sich immer mehr Entwickelt. Dass finde einfach nur grandios!

Zu Cinder gehört dieses Mal Thorne, eine wirklich schön gezeichnete Nebenfigur. Obwohl er in erster Linie als Erheiterung dient, so ist auch Thorne sehr gut in die Geschichte integriert, hat Tiefe und absoluten Wiedererkennungswert. Es macht mir im Gegensatz zu anderen Büchern richtig Spaß bei dieser Reihe neue Personen kennenzulernen, da ich immer weiß, dass sie liebevoll ausgearbeitet sind.

Und neue Personen gibt es in diesem Buch jede Menge!

Unter anderem auch Scarlet und Wolf. Mit Scarlet haben wir eine etwas andere Person als Cinder. Was mich auch unglaublich freut! Scarlet ist impulsiver, wilder, und leider auch zuerst kindlicher und naiver. Scarlet ist mehr wie man selbst, sie macht viele Fehler, kalmmert sich an die Falsche Hoffnung und Reagiert manchmal zu schnell oder zu heftig. Aber genau das macht sie so sympahtisch! Scarlet versteht man und man fängt von seite zu Seite mehr an, sie zu mögen. Einfach weil sie so ehrlich, mutig und voller Hoffnung ist. Irgendwie hat man Mitleid mit ihr, genau wie mit Cinder, aber nicht so, dass es überdramatisch wird. Es ist einfach genauso, wie es sein muss. Dass man mit der Person mitfiebert und sie mag. Und das tue ich bei Scarlet! Auch sie macht eine Entwicklung durch, die Allerdings zum Ende des Buches noch nicht abgeschlossen ist. Und ich freue mich unheimlich darauf, wie es mit ihr weiter geht!

Über Wolf hat man noch nicht allzu viel Erfahren, obwohl dass, was ich erfahren habe, mich wirklich umgehauen hat! Wolf hat wirklich viel mehr Tiefe, viel mehr Potenzial als ich am Anfang dachte! Leider kann euh nicht davon erzählen, aber glaubt mir: Wolf wird euch alle überraschen!

Und noch ein kurzes Wort zu Kai, den ich leider auch in diesem Buch nicht hunderprozentig lieb gewinnen konnte. Wahrscheinlich lag es daran, dass er sich in einer schwierigen Position befindet, die es ihm schwer macht, sich zu Entwickeln und mehr zu Erfahren. Aber vielleicht kommt er im nächsten Buch mal mehr aus seinem Schneckenhaus!

Meine Meinung:

Genau wie bei Teil 1 fällt es mir wieder unheimlich schwer, dieses wundervolle Buch kurz in Wort zu fassen. Denn schon wieder wurde man miit auf eine Reise genommen, auf eine fremde und vertraute zugleich. Mit bekannten und neuen Personen, die man alle lieb gewonnen hat. In einer Welt, in welche man mit jeder Seite, jedem Satz mehr und mehr eintaucht, eine Welt, aus der man am liebsten nie wieder erwachen möchte.
Die Luna-Chroniken sind für mich die beste Buchreihe, die ich seit "Harry Potter" gelesen habe. Ein wundervolles, flüssiger und detailverliebter Schreibstil unterstreicht einen neuen, frischen und originellen Plot. In den Personen, die einereits so sind wie man gerne sein möchte und andererseits so, wie man selbst ist, findet man Freunde, die einen Begleiten, oder besser gesagt, die man selbst begleitet. Wie ich also früher mit Harry nach Hogwarts gefahren bin Reise ich nun mit Cinder, Scarlet und all meinen anderen Freunden nun durch die Welt von Marissa Meyer. Ich hoffe, dieses Buch wird irgendwann die gleiche Bedeutung haben wie Rowlings Bestseller. Den auch diese Reihe ist zum Träumen und Versinken.

Ich kann dass Buch nur wämrstens Empfehlen! Es steht seinem Vorgänger in nichts nach, die Idee ist einfach brilliant und niemand sollte sich ein derartig gutes Buch entgehen lassen!






Zur Autorin:

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Marissa Meyer liebt Fantasy, Grimms Märchen und Jane Austen. Sie hat Kreatives Schreiben mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in Tacoma, Washington. Die vier Bände der "Luna-Chroniken" sind ihr Debüt als Schriftstellerin. 

Samstag, 22. März 2014

Überraschung des Monats: Der Sandmann von E. T. A. Hoffmann





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Wer kennt das nicht? Ihr seit in eure Klasse eine Besonderheit, weil ihr euch gerne mit Büchern beschäftigt, Lesen liebt und das auch noch auf einem tollen Blog veröffentlicht. Und während eure Klassenkameraden regelmäßig bei "Faust", "Die Welle", "Der Schimmelreiter" oder selbst bei einem modernen Buch wie "Der Märchenerzähler" oder "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" einen Schreikrampf bekommen und das Lesen sowas von ablehnen, sich wahrscheinlich auf Wikipedia eine Zusammenfassung dieser Bücher besorgen und irgendwie durch die folgenden Deutschstunden kommen wollen, freut ihr euch schon auf das nächste Buch. So geht es mir und meiner Freundin auch mit meiner Klasse. Gerade sind wir mit "Faust" durch (ein Grund, warum ich diesen Monat erst 3 Bücher gelesen habe *schäm*) und ich kann es kaum erwarten, wieder etwas zu lesen. Nicht, dass "Faust" jetzt unglaublich toll gewesen wäre, aber ich persönlich fande es ziemlich beeindruckend. So nicht meine Klassenkamerade. Olle Buchmuffel!

Aber, ob ihrs glaubt oder nicht: Diesen Monat hat meine tolle Deutschlehrerin es geschafft, meine ganze Klasse zum Lesen zu bringen. Und zwar nicht, weil es Stoff für's Abi ist oder eine lebenswichtige Klausur davon abhängt oder Wikipedia keine Zusammenfassung auspucken kann. Nein, das Buch ist nicht mal für den Unterricht! Es ist ein Buch, was wir in unserer Freizeit lesen werden!

http://3.bp.blogspot.com/_lyrmVxE5GuM/STmWFezC-dI/AAAAAAAADIk/Af39WigV1oo/s400/eta_hoffmann.jpgWie es dazu kam: Bei uns muss man in der neunten Klasse am Gymnasium eine Facharbeit schreiben. Selbstredend, dass ich dank der freien Themenwahl, im Fach Deutsch über ein Buch schreiben wollte. Ich habe mir "Der Märchenerzähler" aussgesucht, sprich hab dann über die Rolle von Märchen in der Jugendliteratur geschrieben. An sich noch nicht interessant, aber meine Freundin hatte sich auch Entschlossen, über Märchen zu schreiben. Nämlich über Pornografie und Gewalt in Märchen. Geiles Thema oder? Ich selbst fande es auch toll! Wusstet ihr zum Beispiel, dass Schneewittchen eigentlich als Tod selbst dargestellt wird? So rot wie Blut bedeutet soviel wie: Sie wird starke Schmerzen ertragen müssen. So schwarz wie ebenholz bedeutet ungefähr, dass der Tod sie heimsuchen wird, und zwar bald. Und so weiß wie Schnee bedeutet, dass der Tod sie eigentlich schon erreicht hat. Sprich sie ist der tod persönlich. Diese Info fande ich persönlich echt unheimlich und gruselig! Naja, aber darum geht es jetzt nicht, oder? Jedenfalls ist das schon 6 Monate her, und nun mussten meine Freundin und ich unsere Facharbeit vorstellen. Es lief ziemlich gut bei und beiden, meine Freundin erwähnte eben auch E. T. A. Hoffmann, der Meister der Horror-Märchen, von dem bis dahin keiner gehört hatte. Ist klar, wenn man auf die Frage "Kennt ihr einen berühmten Kunstmärchenverfasser?" mit "Thomas Anders?" antwortet (Sorry an meine tolle Klasse :D).

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ec/ETA-Hoffmann.JPG/220px-ETA-Hoffmann.JPGNun ja, ich kannte den gten bis jetzt aber auch nicht. Und nach Beendigung der beiden verteidigungen wertet meine Deutschlehrerin aus, und kommt nochmal auf Hoffmann zu sprechen. Und sie erzählt, dass sie nie etwas schlimmeres gelesen hat und das Buch "Der Sandmann" von ihm. Sie musste es soagr abbrechen. Und irgendwie hat das meine ganze Klasse nicht mehr losgelassen.

Was haben wir also gemacht? Ich, die Leseratte der Klasse, hat bei meinem Buchhändler gleich 23x "Der Sandmann" bestellt. Und da der Gute fand, dass es einfach fantastisch ist, dass meine ganze Klasse nun dieses Buch lesen will, verkaufte er uns die Bücher sogar zum Buchhändelerpreis, der immer etwas unter dem Normalen Preis liegt.

Und ich? Ich bin unglaublich stolz auf meine Klasse. Meine Klasse, die sonst nicht mal normale Jugendbücher liest, wagt sich an ein unglaublich anspruchsvolles Buch. Und sie lesen es auch noch gerne! Ich kann gar nicht sagen, wie toll ich das finde! Ich meine, vielleicht teilt ihr meine Euphorie nicht, aber meine Deutschlehrerin tut es. Sie war echt begeistert von uns, und da wir es ganz selbststädig lesen, eben in unserer Freizeit, und sie weiß, wie schwer es zu lesen ist, vernachlässigt sie einfach mal ein bissche Stoff, um mit uns das Buch zu besprechen, damit es alle verstehen. Dafür auch ein großes Danke an sie! Wirklich, ich bin echt beeindruckt davon! Vielleicht wird ja jetzt meine Klasse ein bisschen mehr lesen.


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Und nun noch ein bisschen was zum Buch:

http://www.reclam.de/data/cover/3-15-000230-3.jpgInhalt:

In E.T.A Hoffmans Novelle "Der Sandmann", dem ersten Werk aus dem Zyklus der Nachtstücke, setzt sich der Student Nathanael mit den Ängsten aus seiner Kindheit und den Gefahren der Gegenwart auseinander. Die Figur Coppelius aus seinem Albtraum, der ihn seit dem gewaltsamen Tod seines Vaters begleitet, taucht in der Gestalt des Linsenschleifers Coppola wieder auf und verführt ihn mit der Hilfe von Spalnzanis mechanischen Menschen Olimpia. Sein Leiden endet mit einem Sprung von einem Turm.

Sonntag, 16. März 2014

Rezi: "Das verbotene Eden. David und Juna" von Thomas Thiemeyer



Inhalt:

Männer und Frauen. Feuer und Wasser. David und Juna. Die Menschheit steht kurz vor ihrem Ende. Seit den »dunklen Jahren« leben Männer und Frauen in erbitterter Feindschaft. Die Zivilisation ist untergegangen: Während die Männer in den Ruinen der alten Städte hausen, haben die Frauen in der wilden Natur ein neues Leben angefangen. Nichts scheint undenkbarer und gefährlicher in dieser Welt als die Liebe zwischen der 17-jährigen Kriegerin Juna und dem jungen Mönch David. Und doch ist sie der letzte Hoffnungsschimmer …


Bevor ich anfange:

Ich hatte schon länger überlegt, dieses Buch zu lesen. Meine Schwester fand es einfach toll und ich muss sagen, mir gefiel selbst auch der Klappentext und die Idee. Ich meine, das hört sich doch wirklich echt cool an! Dystopie, Geschlechterkampf, mutiertes Virus..Genial! Und dann auch noch von einem Deutschen...ich hatte echt große Erwartungen. Und wurde, leider leider, schon wieder enttäuscht.

Dazu gehört:





Cover:

Das Cover ist...ich weiß nicht wie ich das ausdrücken soll. Irgendwie finde ich,  sieht es billig aus. Ich mag einfach nicht diese Art von Cover, wo richtige Menschen mit Gesicht und so gesehen werden können. Die keinen Bezug zum restlichen Cover haben. Fehlt nur noch, dass sie dort Oberkörperfrei stehen. Naja, es ist schwer zu erklären, aber mich persönlich spricht das Cover nicht an. Obwohl das grün echt hübsch ist. Was mich mehr angesprochen hat, war der Titel und der Klappentext.

Schreibstil:

Mit Thiemeyers Schreibstil führe ich eine Hassliebe. Ich fange mal mit dem positivem an: Er hat die Kraft, Dinge sehr schön auszudrücken. Vor allem am Ende der Kapitel, schafft er es, mit kurzen, poetischen und lakonischen Sätzen das ganze Rund zu machen. Auch gehört er zu den Autoren, die die Erzählperspektive, die ich persönlich durch viele gelungene Beispiele immer mehr zu mögen anfangen, ganz gut hinbekommt. Vor allem gefällt mir, dass er sich zwar auf David und Juna fokussiert, allerdings auch aus anderen Sichten schreibt, eben dann, wenn es gut zum Geschehen passt. Insgesamt  lässt sich der Schreibstil dadurch auch ziemlich gut lesen und ist auch recht flüssig. Was mich aber sehr doll gestört hat, waren die ganzen Wortwiederholungen. Und die deutschen Redewendungen!
Es hat mich einfach tierisch genervt, dass dauernd Floskeln wie "Bist du noch ganz bei Trost", "Der ist ja noch grün hinter den Ohren" und "niet- und nagelfest" benutzt wurden. Vielleicht bin ich pingelig und anderen ist es egal, aber mich hat das wirklich unglaublich gestört.

Personen:

Ich hatte insgesamt ein großes Problem mit den Personen warm zu werden. Dafür waren sie mir einfach zu blass und oberflächlich gestaltet. Aber fangen wir von vorne an.

Juna war vor allem eins: Naiv und Kindisch. Aber das ganze nicht auf eine symphatische Weise. Sie war für mich...einfach frundlos impulsiv und arrogant. Sie provoziert andauernd und hält sich selbst für die größte. Wenn etwas nicht nach ihrer Pfeife tanzt, dann wird sie gleich aufbrausend und trifft Entscheidungen, die ihr später leid tuen.
Und ein Charakterzug, den allerdings alle der Figuren haben (fast alle): Sie änder einfach mal zu ihre Einstellungen, Gefühle und Ansichten. Ohne Grund, ohne Ereigniss. Das regt mich am meisten auf. Zum Beispiel verachtet Juna erst die Männer. Gut, dann lernt sie David kennen. Dass war okay, schließlich haben sie sich ja eben verliebt und so. Aber das Problem dabei war, dass Juna die ganze Zeit auf Abstand ging, nie wirklich sich ganz fallen gelassen hat und immer total auf abstand war...und dann, nach dem Schock ihres Leben, ist sie wie ein kleines verliebtes Mädchen, möchte einfach mal so rumknutschen und Spaß haben. Wirklich, irgendwie hat es mich wirklich gestört.
Dann war doch noch ihre Beziehung zur Mutter und zu ihrer Freundin Gwen. Beides war nur sehr oberflächlich gehalten und beschrieben. Bei gwen z.B fehlte ganz die Kennlerngeschichte, der Grund für die Beziehung und noch vieles mehr. Das fande ich echt Schade. Denn auf den ersten 200 Seiten ist kaum etwas spannendes passiert. Da hätte man das schön mit in ihre Gedankenführung intergrieren können.
Was allerdings wirklich gelobt werden muss, ist, dass man durch Juna gut die Welt der Frauen kennegelernt hat. Auch ihre Einstellngen zu den Männern und der Vergangenheit wurden sehr ausfürhlich behandelt. Aber trotzdem, Sie ist eine Kriegerin, und leider wurde gerade die Ausbildung zu dieser etwas kurz gehalten.

David war mir zuerst etwas zu oberflächlich, weil man kaum was über ihn erfahren hat. Er war ein schüchterner, begabter Junge, der von allen anderen gehänselt wurde. Trotzdem war aus einem mysteriösen Grund mit dem beliebtesten Jungen des Klosters zusammen. Warum ich keine Ahnung hab, warum das so ist? Es fehlt wieder die Kennlerngeschichte und Gründe für die Zuneigung. Es wird nur einmal erwähnt *SPOILER* dass David Amon das Leben gerettet hat. Keine Ahnung wie, wann warum, aber das interessiert anscheinend auch keinen.
Das postive an David ist auch wie bei Juna, dass zwar nicht seine persönlichen Dinge gut erklärt und analysiert werden, wohl aber die Rahmenumstände. Wie die Dinge bei den Männern laufen und wie es im Kloster zugeht. Auch fande ich es total schön, wie seine Liebe zu Büchern und "Romeo und Julia" rausgearbeitet wurde. Auch merkt man bei ihm, noch deutlicher als bei Juna, dass er eine Entwicklung im Buch durchmacht. Schließlich wird zwar bei beiden die Vergangenheit mehr und mehr aufgedeckt, aber irgendwie sehe ich dadurch nur bei David eine Entwicklung. Naja, insgesamt mochte ich David lieber als Juna, auch wenn mir beide zu unvollständig waren und leider noch zu viele Fragen offen geblieben sind. Aber es gab viele gute Ansätze.

Andere Personen wie Meisten Stephan, Gwen und Arkana, Edana oder Amon und der Inquistor, fande ich mittelgut beschrieben. Natürlich schafft man es nie, bei den Nebenpersonen absolut in die Tiefe zu gehen, aber mir schien es, als hätten hier alle nur einen Charakterzug, für den sie einen Grund haben und der dann ausgebaut wird. Für mich ist das in Ordnung, aber ich hatte erwartet dass dieses eines dieser "ganz großen Bücher" ist, und da erwarte ich natürlich mehr. Sonst waren die Nebenpersonen ok.

Plot:

Die Idee fande ich, wie schon gesagt, eigentlich total hammer! Auch die ersten zwei Seiten, in denen die Vorstellung dieser Welt kurz erläutert wird, als vorm eines Tagebucheintrages in unserer Zeit, der diese Idee äußerst, wie eine Schreckensvorstellung. Bei diesem Einsteig stiegen meine Erwartungen  unglaublich hoch. Ich dachte eigentlich, dass würde ein typisches 4-5 Sterne Buch werden.
Naja, der Plot war anfangs in Ordnung, wurde aber immer langatmiger. Von dem super Einstieg verrauchte die Freude und ich hoffte einfach, dass der Plot sich noch bessern würde. Aber leider dauerte das sehr lange. Es gab in dem Buch mal immer wieder so kleine Höhepuntke, die einen bei Laune hielten. Nach 200 Seiten, in denen sie sich immer noch nicht getroffen hatten, verlor ich langsam die Lust. Doch ich las weiter und endlich begegneten sie sich. Jetzt ging es langsam bergauf mit der Handlung. Die letzten Seiten mit ein paar wirklich guten Wendungen hat das ganze wirklich gerettet. Das Ende fand ich sogar ziemlich gut. Obgleich ich einige Wendungen vorhergesehen habe, die auch ziemlich offensichtlich waren, war ich auch ein paar Mal sehr überrascht. Insgesamt war der Plot in Ordnung. Er konnte aber nicht im geringsten meine erwartungen decken! Dabei hatte er so viel Potenzial! Eine Romeo und Julia Geschichte als Dystopie! Einfach eine tolle Idee, die leider kaum bzw. mehr schlecht als recht umgesetzt wurde.

Meine Meinung:

Eigentlich möchte ich dieses Buch nur vergessen. Ich möchte es eigentlich nicht mal rezensieren, denn irgendwie hört sich alles, was ich schreibe so doof an. Das ist so erbesenzählerisch und pigelig. Aber irgendwie, ich war so enttäuscht von diesem Buch. Weil ich so viel Erwartet hatte und irgendwie etwas überragendes und neues. Leider war es nur mittelmaß und ich kann nicht mal sagen, warum genau. Mir waren die Schwerpunkte des Buches schlecht gesetzt, was die Handlung sehr negativ beeinflusst hat, die Protagonisten waren mir zu blass, zu oberflächlich und ich kann nicht sagen, dass ich irgendwie mit ihnen sympahtisiert habe. Ich kann nicht mal sagen, dass sie mich aufgeregt haben! Das ist das schlimme an diesem Buch. Es ist nicht schlecht. Es ist nichts, worüber man sich aufregen kann. Es ist einfach nur einigermaßen gut geschrieben und eine mittelmäßige Leistung. Viele Fehlgriffe, aber auch viel gutes. Solche Bücher mag ich nicht. Und damit schließe ich mal die Rezi, damit ich dieses Buch endlich hinter mir lassen kann. Ich weiß nicht, ob ihr es euch kaufen solltet. Dass muss jeder selbst entscheiden. Von mir gibs mittelmäßige 3 Sterne.




Zum Autor:

Thomas Thiemeyer, geboren 1963, studierte Geologie und Geographie, ehe er sich selbständig machte und eine Laufbahn als Autor und Illustrator einschlug. Mit seinen Wissenschaftsthrillern und Jugendbuchzyklen, die etliche Preise gewannen, sich über eine halbe Million Mal verkauften und in dreizehn Sprachen übersetzt wurden, ist er mittlerweile eine feste Größe in der deutschen Unterhaltungsliteratur.
Seine Geschichten stehen in der Tradition klassischer Abenteuerromane und handeln des öfteren von der Entdeckung versunkener Kulturen und der Bedrohung durch mysteriöse Mächte. Der Autor lebt mit seiner Familie in Stuttgart.

Sonntag, 9. März 2014

Neuzugänge im März: Von Traummännern und französischen Märchen

 

 

 

 

Das wird mein März

Nach einem eher mittelprächtigen Feburuar, in dem es vor allem in Richtung Fanatsy und Romantasy ging, wird der März nun wieder ein eher dystopischer Monat. Ich habe mal wieder gesündigt Bücher gekauft. Ich muss sagen, ich bin mit der Ausbeute wirklich sehr zufrieden!

Das Lese ich diesen Monat






"Beta" von Rachel Cohn

 


Dieses Buch zieht mich vor allem an, weil es mich an meine geliebte "starters"-Reihe von Lissa Price erinnert. Dystopien sprechen mich sowieso immer an, und auch noch wenn es um Klonen geht finde ich es immer sehr spannend. Auch das Cover finde ich durchaus ansprechend. Ich weiß leider nur noch nicht, was ich zu diesem Buch hören werde. Wenn jemand eine Idee hat, bitte mir schreiben. 

Vorfreude auf das Buch: hoch
Erwartungen: hoch


"Dance of Shadows" von Yelena Black

 


Dieses Buch habe ich zwar schon einmal gelesen, mir aber erst jetzt gekauft. Das Cover verzaubert mich einfach jedes Mal aufs neue. Ich liebe diese Geschichte einfach und freue mich darauf, dieses Buch mal zu einem anderen Lied zu lesen. Zuerst hatte ich dazu...ähh..ich glaube Jar of Hearts von Christina Perri. Dieses Mal gibt es dazu das mit dem Oscar-Prämiert Titellied aus meinem Lieblings-Animation Film: Let it go von Indina Menzel aus dem Film Frozen.

"Eve & Adam" von Katherine Applegate und Michael Grant

 


Ihr glaubt gar nicht wie sehr ich mich auf dieses Buch freue! Ich meine, schaut euch das Cover an: Es ist einfach ein Traum! Auch wenn man den Schutzumschlag abmacht ist das Cover noch unglaublich toll. Wirklich ein großes Lob an den Verlag! Auch die Geschichte klingt wirklich toll! Ich liebe Genetik und interessiere mich auch für die umstrittene PID-Methode. Oh man, ich kanns kaum erwarten es zu lesen! Dazu wird Nouveau Parfum von Boggie gehört, weil mich das Viedeo, als ich es gesehen habe, so unglaublich doll an dieses Cover erinnert hat.

Vorfreude auf das Buch: sehr hoch
Erwartungen: hoch (etwas niedrig geschraubt durch viele schlecht Rezis)

"So wie Kupfer und Gold" von Jane Nickerson


Dieses Buch liegt schon lange auf meinem SuB, und irgendwie wusste ich nie worum es darin gehen soll, weswegen dieses Buch für mich nie wirklich interessant war. Doch dann habe ich eine Rezi dazu gelesen, in der in der Überschrift stand "Das französische Märchen 'Blaubart' fanastisch in ein Jugendbuch mit Historie interpretiert". Die Rezi habe ich nicht gelesen, da wird mir immer zu viel gespoilert. Aber ich habe meine Facharbeit in der neunten Klasse über "Märchen in der Jugendliteratur" geschrieben und dieses Buch ist mir dabei eins Auge gefallen. Das Original-Märchen zu Blaubart hat mich schon so sehr beeindruckt, dass ich dieses Buch nun unbedingt lesen wollte. Dazu werde ich wahrscheinlich Demons von Imagine Dragons hören, das war ja eigentlich schon zu "Selection - Die Elite" angesetzt, wurde aber dann doch nicht von mir gewählt. Wer ein besseres Lied kennt, kann mir gerne Bescheid sagen.

Vorfreude auf das Buch: mittelprächtig
Erwartungen: mittelprächtig


"White Horse" von Alex Adams


Ich habe keine Ahnung, warum "White Horse", der Loser auf meinem SuB diesmal mit in den Warenkorb gewandert ist. Ich glaube es liegt daran, dass mich einerseits dass Cover faziniert. Irgendwie finde ich die Einsamkeit darauf und die Schlichte Schrift wirklich total gelungen. Also ich mag das Cover. Auch, dass die Protagonistin schwanger sein soll, finde ich interessant. Allerdings hängen auch hier viele schlecht Rezis mir im Nacken. Andererseits bin ich manchmal eben auch total anderer Meinung. Zu "White Horse" habe ich leider auch noch kein Lied. Ich probiers vielleicht mal mit Tsunami oder so.

Vorfreude auf das Buch: mittelprächtig
Erwartungen: niedrig

"Urbat - Die dunkle Gabe" von Bree Despain


Dieses Buch liegt ebenfalls schon viel zu lange auf meinem SuB. Irgendwie war und bin ich immer noch skeptisch, da für mich persönlich der Klappentext kaum etwas aussagt. Wirklich, ich habe es mir jetzt aus Neugier gekauft und, weil ich auch hier das Cover recht gelungen finde. Irgendwie sieht es nach Unsterblichen und Vampiren aus. Vielleicht werde ich ja sehr überrascht hier. Dazu werde ich auf jeden Fall "Remember" von Kari Kimmel hören.

Vorfreude auf das Buch: niedrig (Ich hab echt Angst davor)
Erwartungen: niederig

"Lieblingsmomente" von Adriana Popscu


Das Buch wurde mir von einer ganz lieben Bibliothekarin empfohlen, die meine Lesesucht kennt. Also stammt dieses Büchlein aus meiner Statdtbibliothek. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Aber ich glaube, es wird ein niedliches, leichtes Buch, bei dem man sich nicht konzentrieren brauch, sondern einfach mal ein ganz seichtes, naives und süßes Buch lesen kann. Ich glaube, das wird so ein typisches Buch für Zwischendurch, zu dem "Heart to Heart" von James Blunt im Hintergrund spielen wird.

Vorfreude auf das Buch: mittelprächtig
Erwartungen: mittelprächtig-niedrig


Insgesamt freue ich mich echt auf diesen März. Den Anfang hatte ich ja jetzt mit "Das verbotene Eden - David und Juna" von Thomas Thiemeyer, zudem ich Like Lovers do von Madeline Juno gehört habe. Die Rezi folgt in den nächsten Tage. Auch werde ich wahrscheinlich nochmal "Wie Blut so rot" lesen, bloß auf Englisch, so wie ich es auch im Februar mit "Wie Monde so silbern" getan habe. Was lest ihr diesen Monat? Worauf freut ihr euch und welches Buch hat für euch das schönste Cover?

Rezi: "Engel der Nacht" von Becca Fitzpatrick



http://4.bp.blogspot.com/-yqUxTB6wZSg/Us-477YPrQI/AAAAAAAAFe8/OD_gC_ctXFo/s1600/engel%2Bder%2Bnacht.jpgInhalt:

Der Himmel muss warten. Als Nora ihm zum ersten Mal begegnet, weiß sie gleich, dass seine tiefschwarzen Augen mehr verbergen als offenbaren: Patch wirkt geheimnisvoll, fast unheimlich auf sie, und Nora ist zutiefst fasziniert von seiner rätselhaften Ausstrahlung. Doch zugleich macht Patch ihr auch Angst. Denn immer öfter hat sie das Gefühl, verfolgt zu werden, und sie wird den Verdacht nicht los, dass Patch etwas damit zu tun haben könnte. Irgendetwas scheint mit ihm nicht zu stimmen. Wo kommt er her, warum fühlt sie sich so sehr zu ihm hingezogen – und diese Narbe auf seinem Rücken, was hat sie zu bedeuten? Immer tiefer wird Nora verstrickt in Ereignisse, in denen Himmel und Hölle ganz nah beieinander liegen ...


Bevor ich anfange:

Eigentlich hatte ich schon lange genug von Engelsbüchern. Spätestens nachdem ich mich durch die "Engelsnacht"-Reihe von Lauren Kate gequält hatte. Doch wieder hatte dieses Buch so viele positive Rezensionen, ein eigentlich recht hübsches Cover und einen Klappentext, der Potenzial versprach. Doch jetzt bin ich fertig! Nie wieder Engelsbücher!

Dazu gehört:



Keine Ahnung warum ich dieses Lied gewählt habe, aber irgendwie hat es zum Buch gepasst. Und es ist echt schön. Ach ja, lasst euch vom Film nicht ablenken ;)




Cover:

Ja...das Cover ist für mich eines dieser typischen Cover, über die du nur dumm rumschwafeln kannst. Einerseits sehen sie ja nicht schlecht aus. Im Gegenteil, eigentlich passt dieser dunklblaue Grundton, die hellgoldene Schrift und der fallende Engel ziemlich gut zur Geschichte. Es zeigt, wovon dieses Buch handelt und auch der Titel ist gut gewählt. Trotzdem gehört es für mich eher in die Reihe der "Mainstream-Cover", diese typischen "Istagram-Photoshop-Cover" (wie meine beste Freundin immer sagt), die nicht im Gedächtnis bleiben und auch nicht wirklich etwas besonderes darstellen. In etwa wie ein schwarzes T-Shirt, dass zwar hübsch und passend ist, aber nichts gegen ein knallbuntes Blumenshirt, an das man sich noch in 2 Monaten erinnert. Wisst ihr, was ich meine?

Schreibstil:

Das Cover gehört genau wie das Cover zu den zaghaften Pluspunkten dieses Buches. Es ist in einer schlichten Ich-Perspektive geschrieben. Was hier besonders schön ist, ist das es eine reale Perspektive ist. Sprich, die Hauptperson erzählt so, wie sie auch normal sprechen würde. Das ist zwar nicht schön oder originell, aber sehr flüssig zu lesen. Außerdem schafft es die Autorin, durch ihren eigentlich ziemlich schönen Schreibstil, die sehr oberflächliche Handlung schön zu verpacken. Sprich: Es passiert 200 Seiten nichts aber durch den Schreibstil wird der Leser bei der Stange gehalten.

Personen:

So...die Personen. Die Hauptpersonen, sprich das "Liebespaar" Nora und Patch gehört für mich persönlich zu den schlechtesten Protagonisten und Verliebten, von denen ich je gelesen habe. Die stehen praktisch in einer Reihe mit Luce und Daniel ("Engelsnacht" von Lauren Kate), welches übrigens auch von gefallenen Engeln handelt (Zufall??)

Nora ist ein sechzehnjähriges Mädchen, dass in dieser Geschicht zu diesen Mädchen gehört, die einfach nur peinlich sind. Zum Fremdschämen. Sie ist so naiv, dass man sie am liebsten schütteln möchte, oder den Kopf gegen die Wand schlagen. Wirklich, in manchen Szene bin ich vor Wut über diese...Dummheit und Naivität fast ausgeflippt! Hinzu kommen auch noch diese typischen Mainstream-Charakterzüge, wie "Kontrollfreak" und "Unsicherheit". Sie kann "kein Vertrauen fassen" und hat eine Traumatische Vergangenheit. Ihr Vater wurde ermordet. Was mich gleich zum nächsten Punkt von Nora führt. Ihre Mutter. Die ist nämlich mit abstand die dämlichste und unrealistischste Person, von der ich je gelesen habe. Beispiele gefällig? Als sie Patch das erste Mal sieht fragt sie ihn nicht, warum er Motorad fährt, als was seine Eltern arbeiten oder wie alt er ist, nein, sie fragt nach seinem NOTENDURCHSCHNITT!!!!!. Und verbietet ohrer Tochter den Umgang mit Patch, weil er 2,3 antwortet. *facepalm*
Okay. Anderes Beispiel? Noras Vater wurde ermordet, aber trotzdem darf sie ganz alleine in einem verlassenen Farmhaus mitten im Nirgendwo schlafen, weil ihre Mutter in New York arbeitet. Ganz alleine, ohne Schutz. Und die Mutter ruft nur einmal die Woche an. Klar, ich meine, würde ich auch machen *kopfschüttel* Okay, ihr seht, Nora ist ein ziemlich seltsames Mädchen, das mir alles in einem einfach nur total unsymphatisch war.

Und Patch ist da auch nicht besser! Auch er ist nicht der typische Badboy mit coolen Sprüchen, Ignoranz, Sarkasmus oder Mystischen Hintergrund. Er ist einfach nur...kindisch? Auf jeden Fall auch nicht der hellste! Einerseits finde ich das positiv, ich hasse es nämlich wen übernatürliche Wesen wie Vampire oder so Genies, Sportkanonen und Lexika in einem sind. Bei Patch ist das nicht so. Im Gegenteil. In der ersten Stunde zeigt er Nora, dass er Gedanken und Gefühle lesen bzw. spüren kann, erzählt ihr was er Privat so macht (Billard spielen) und gibt ihr sogar den Spitznamen "Engelchen". Wirklich, und dann war er nicht mal ein richtiges, typisches "Arschloch". Er war einfach...ja zu blass. Er kam in der ersten Hälft ja kaum vor. Er hat nie irgendwelche verliebten Andeutungen gemacht, und am Ende hat er sie dann auf einmal über alles geliebt. Das ist mir einfach zu oberflächlich. Er hatte weder eine originelle Vorgeschichte, noch sonst irgendwas besonderes. Er war einfach mehr wie eine uninteressante Nebenperson.
Zum Ende hin wurde er denn etwas besser, kam öfter vor und man erfuhr auch mehr über ihn. Alles in einem war er mir aber für eine Hauptperson zu unpresent und lasch.http://static.tumblr.com/fdaed31843b1ac3d5f1e2e9e502dabd3/584ebab/MEDmrt85c/tumblr_static_c_hushhush1.jpg


Die beste Person im Buch war wirklich Noras beste Freudin Vee, wegen der ich das Buch auch anfangs weitergelesen habe. Vee ist keine Sexbombe, sondern ein Üvergewichtiges Mädchen mit zu viel Selbstbewusstsein, einer lockeren Art, sie nimmt kein Blatt vor dem Mund und ist einfach nur total liebenwürdig. Sie ist der Sonnenschein des Buches, immer wenn sie kommt spürt man gleich viel mehr wärme und witz in der Geschichte. Schade dass Vee trotzdem von allen als oberflächlich und naiv angesehen wird. Für mich ist sie wie eine zweite Rebel Wilson (Fat Amy aus "Pitch Perfect"), absolut tolll!

Plot:

Zur Handlung und Idee kann ich eigentlich kaum etwas sagen. Klar, irgendwie existiert beides schon. So leicht und oberflählich. Aber eigentlich quält man sich nur durch die ersten 200 Seiten. Denn dort geht es vor allem schleppend voran. Irgendwie passiert dort nichts, keine Annährungen, kaum Spannung, die Handlung schleift so vor sich hin und hat immer mal so minikleine Höhepunkte. Romantik ist hier völlig außen vor gelassen. Die Handlung plätschert so vor sich hin, man liest immer weiter, aber irgendwie treibt man nur so in dem Buch drinne, ohen wirklich gepackt zu werden. Was mich auch stört ist, dass kaum über das eigentliche Thema geredet wird. Es gab so gute Ansätze zu Thema Engel, die jedoch nie ausgebaut wurden. Du hattest nachher keine Ahnung über Engel, ihre Erschaffung oder sonstiges. Doch dann, nachher auf den letzten 100 oder 150 seiten fängt das Buch erstmal richtig an anzufangen. Patch kommt mehr vor, die Story kommt in Fahrt und baut eine angenehm spannende und romantische Atmosphäre auf. Jetzt beginnt erstmal die Liebesgeschichte, es kommen überraschende Wendungen und auch das Ende hat mir wirklich gut gefallen. Vor allem hat mich überrascht, das ich das Ende nicht erraten habe. Zwar war es etwas schmurrig und hat viel offen gelassen, trotzdem hat mich das Ende wirklich positiv gestimmt.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist ein Schlachtfeld. Hier treffen zwei extreme Aufeinander. Schreckliche Hauptpersonen, mit denen man überhaupt nicht sympatisiert, sehr langatmige und schleppende zweidrittel des Plots und ein typisches Mainstream-Cover stehen einem guten Schreibstil, tollen Nebenpersonen und einem wirklich gutem Ende gegenüber. Für mich überwiegt allerdings mehr die schlechte seite, da diese nämlich die Punkte kritisiert, die an einem Buch am wichtigsten sind. Jedenfalls für mich. Dazu gehören Protagonisten und Plot. Denn Dadurch auch, dass die Protagonistin sowas von gar nicht an dem Thema Engel interessiert war, wurde dieses auch nur an der Oberfläche angekrazt. Du weißt nachdem Buch kaum was über Engel und dergleichen, weil einfach kaum etwas erzählt oder erklärt wird. Alleine das hätte man so schön ausbauen können! Also fehlte auch noch Tiefe an diesem Buch, dass eigentlich viel mehr Potenzia gehabt hätte. Dennoch überzeugt mich der Schreibstil auf ganzer Linie und auch Vee fand ich einfach nur toll. Deswegen gebe ich sehr großzügige 3 Sterne.





Die Autorin:

Becca Fitzpatrick wurde 1979 geboren und wuchs in Utah auf.
Später zog sie mit ihren Eltern nach North Platte, Nebraska.
Sie begann schon früh selbst Geschichten zu erzählen, ihre erste Autorenliebe fand sie in Roald Dahl.
Ihr Debütroman »Engel der Nacht« hat es auf Anhieb auf die New York Times Bestsellerliste geschafft.
Sie lebt zusammen mit Ihrem Mann Justin und ihrem gemeinsamen Kind in Colorado, USA

Samstag, 1. März 2014

Danke des Monats: Lovelybooks, Carlsen, Frau Meyer, und die Bloggierin


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So, meine erste Tradition wird das "Danke des Monats" werden. Das "Danke des Monats" wird vergeben in 4 verschiedenen Kategorien:

  • Die Institution, die mir die größte Freunde bereitet hat
  • Der Verlag, der mein Lieblingsbuch des Monats verlegt hat
  • Der/Die Autor/in, der/die mir die schönsten Lesestunden bereitet hat
  • Jemand, der einfach ein Danke verdient hat

Also, dann wollen wir mal anfangen und das allererste "Danke des Monats" vergeben.

Die Institution, die mir die größte Freude bereitet hat

 

"Herzlichen Glückwunsch! Sie sind Testleser von 'Selection - Die Elite' von Kiera Cass" mit diesem Mail-Betreff bereitete mir "Danilesing" von Lovelybooks eine sehr große Freude. Es war ein Highlight meines Monats, als Testleserin "Selection - Die Elite" schon vorab zu lesen. Erstmals habe ich an einer Leserunde teilgenommen und hatte wirklich meinen Spaß und habe eine tolle Erfahrung gemacht. Danke!

Der Verlag, der mein Lieblingsbuch des Monats verlegte

 

Hier danke ich ganz einfach dem "Carlsen"-Verlag, dass er "Wie Monde so silbern" verlegt hat und mir damit ein unvergleichlich schönes Buch in die Hände zauberte. Danke!

Der/Die Autor/in, der/die mir die schönsten Lesestunden bereitet hat

 

Ganz klar, dass Danke geht an Marissa Meyer, der Autorin von "Cinder". So eine wundervolle und einzigartige Idee habe ich selten gesehen. Die Umsetzung war einfach wundervoll und ich freue mich, dass die Autorin ihre wundervollen Ideen mit uns geteilt hat. Danke!


Jemand, der einfach ein Danke verdient hat

 

Ist meine beste Freundin venj98, die ebenfalls einen Blog hat. Ihre Rezensionen sind einfach spitze und ich habe immer wieder Freude, sie zu lesen. Desweiteren war sie es, dich mich zu einem Blog ermutigte, mich inspirierte und immer wieder meine scheußlichen Rezis liest, nur damit es irgendjemand tut. Danke!

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Monatsstaristik Februar: Von Dystopien und Vampire

 


 

 

Das war mein Lese-Februar

 

Zusammenfassung in ... 

 

 ... Titeln

 

  1. "Enders" von Lissa Price [Rezensiert]
  2. "The Vampire Diaries - Solution" von L. J. Smith [Rezensiert]
  3. "Im Herzen die Rache" von Elizabeth Miles [Rezensiert]
  4. "Blutsbande - Bekenntnisse einer Vampirin" von Catherine Jinks 
  5. "Radioactive" von Maya Shepherd
  6. "Nennt mich nicht Ismael!" von Michael Gerard Bauer [Rezensiert]
  7. "Zärtlichkeit" von Robert Cormier 
  8. "The Luna Chronicels 1: Cinder" von Marissa Meyer [Rezensiert]
  9. "Engel der Nacht" von Becca Fitzpatrick
  10. "Selection - Die Elite" von Kiera Cass [Rezensiert]

... Worten

 

Im Februar habe ich eigentlich nicht wirklich in eine bestimmt  Richtung gelesen. Man sieht, dass die Dystopien mit 4 Büchern dieser Art knapp überwiegen, wobei ich sagen muss, dass diese 4 Dystopien auch zu meinen Lieblingen des Monats zählen. Desweiteren habe ich mich wieder an zwei Vampirbücher getraut...und wurde einerseits schwer enttäuscht, andererseits durfte ich eine große Überraschung erleben und ein ganz besonderes Buch genießen. Dann habe ich mit einem Engels-buch begonnen, war aber wieder so enttäuscht, dass ich diese Genre nun wohl ganz von meiner Leseliste streiche. Engel sind wirklich nichts für mich! Wer ein gutes Engelsbuch kennt, kann es mir gerne empfehlen und ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Mit "Nennt mich nicht Ismael!", "Im Herze die Rache" und "Zärtlichkeit" hatte ich drei Bücher, die sich nicht so recht in eine Genre stecken lassen wollen, die mir aber auch alle mehr oder weniger gut gefallen haben. Insgesamt war der Monat Februar für mich ein sehr Bücherreiher und vor allem Abwechslungsreicher Monat, in dem ich viel lesen konnte. Ich habe weiter an meiner Lesechallenge gearbeitet, 7 Rezensionen geschrieben, meinen ersten Blog eröffnet und durfte als Testleserin an der Lovelybooks Leserunde zu "Selection - Die Elite" mitwirken. Ein schöner Monat für mich!

... Zahlen

 

Insgesamt 3.249 Seiten 
Dass bedeutet ca. 116 Seiten am Tag
und 812 Seiten in einer Woche

Insgesamt 10 Bücher, durchschnittlich
 mit 3,5 Bäumchen bewertet

... Bildern


Enttäuschung des Monats:

 

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Überraschung des Monats:

 

 

Lieblingsbuch des Monats:

 

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So...das wars denn. Jetzt habe ich genau 1 Monat meinen Blog. Sieht doch gar nicht mehr so übel aus, oder? Ich jedenfalls bin stolz auf mich. Ich glaube, hier werde ich noch viele schöne Lesemonate festhalten können. Und vielleicht wird es noch die eine oder andere Tradition geben. Die ertste Tradition ist vielleicht das "Danke des Monats" Ich werde es immer am Ende eines Monats vergeben und einen Extra-Post verwenden. Sagt Bescheid, welche Traditionen ihr mögt und welche weniger, damit ich weiß, was eure kleinen Leseherzchen möchten.


Alles Liebe,
Kuecki :*

Rezi: "Selection - Die Elite" von Kiera Cass



Inhalt:

Das ganz große Glück? Von den 35 Mädchen, die um die Gunst von Prinz Maxon und die Krone von Illeá kämpfen, sind mittlerweile nur noch 6 übrig. America ist eine von ihnen, und sie ist hin- und hergerissen: Gehört ihr Herz nicht immer noch ihrer großen Liebe Aspen? Aber warum hat sich dann der charmante, gefühlvolle Prinz hineingeschlichen? America muss die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen. Doch dann kommt es zu einem schrecklichen Vorfall, der alles ändert.


Bevor ich anfange:


Bevor ich anfange möchte ich Lovelybooks dafür danken, dass ich als Testleserin dieses Buch vorab lesen durfte. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich darüber gefreut habe. Die Leserunde hat mir viel Freude bereitet und ich hoffe, derartiges noch einmal mitmachen zu können. Vielen herzlichen Dank an euch!

Dazu gehört:



Eigentlich hatte ich vor "Demons" von Imagine Dragons zu diesem Buch zu lesen. Nur leider hat mein MP3-Player dieses wundervoller Lied nicht abspielen können. Also musste "Another Love" von Tom Odell herhalten, welches nicht nur viel besser zu diesem Buch passt (vor allem von den Lyrics her), sondern auch sich als mehr als gute Wahl erwiesen hat.

Cover:

Die Cover der "Selection"-Trilogie gehören zu den schönsten Covern die ich je gesehen habe. Ich mag diese eher farbenfrohen, aber auch stilvollen Cover. Ich meine, das sind doch die richtigen Hingucker im Büchrregel und im Buchladen. Allerdings muss ich sagen, dass mir das Cover vom ersten Teil besser gefallen hat. Irgendwie mag ich dieses rot-orange nicht so gerne und auch das Kleid und die Frisur finde ich nicht besonders hübsch. Aber trotzdem ist es noch ein schönes Cover das schon mal einen riesigen Pluspunkt bekommt. Der Klappentext ist eher mau. Ich finde, er klingt immer nicht so richtig nach dem, was eigentlich im Buch passiert. Aber er macht Lust auf lesen und von daher soll mich das auch nicht weiter stören.

Schreibstil:

Endlich, nach langer Zeit habe ich wieder ein Buch gefunden, welches aus der Ich-Perspektive berichtet. Das ist wirklich mal wieder schön zu lesen. Und beim Schreibstil macht die Autorin wirklich alles richtig. Er ist schön und flüssig zu lesen, man kann Americas Gedankengängen sehr schön folgen und es sind immer sehr schön die Verschiedenen Situationen beschrieben. Kiera Cass gehört zu diesen Autoren, die es schaffen Szenarien mit einer Mischung aus Gefühl und anderen Beschreibungen zu Mischen, ohne wichtige Details auszulassen. Ich habe das Buch ziemlich schnell gelese, da der Schreibstil mit alltäglichen Wörtern funktioniert und man sich so einfach in das Buch purzeln lassen kann, ohne weiter darüber nachzudenken.

Plot:

Das Problem bei diesem Buch ist, dass es leider nur relativ wenig Plot gibt, da das Storyformat nur wenig Stoff hergibt. Meiner Meinung nach hat die Autorin trotzdem das beste aus dem Buch gemacht. Es geht mitten in der Geschichte weiter, ohne Umschweifen und größere Wiederholung des vergangen, und obwohl ich Band eins vor über einem Jahr das letzte Mal gelesen habe, habe ich schnell wieder in die Geschichte und Americas Gedanken gefunden. Es geht immer noch als Kernthema darum, dass America sich zwischen Aspen und Maxon entscheiden muss. Allerdings habe ich das ganze uch über das Gefühl gehabt, dass die Entscheidung schon feststeht. Denn obwohl diese zwar öfters ins wanken gebracht wurde, so stand sie doch irgendwie immer fest. Deswegen fande ich traurig, dass America nicht mehr an ihren Gefühlen zweifelt, sondern an ihren Fähigkeiten. Das hat dem Buch ein bisschen seine Leichtigkeit genommen und es etwas vorhersehbar gemacht. Nichtsdestotrotz gab es viele überraschende Wendungen und es wurden neue Handlungsstränge angefochten. Besonders das diesmal mehr auf die Königin, Silvia, die anderen Länder der Welt und die Geschichte von Ileá eingegangen wurde, fande ich persönlich sehr spannend. Deswegen denke ich, das dieses Buch vielleicht nicht das beste der Reihe war, aber es hat einem geholfen, sich nochmal zu orientieren, Americas Gedanken zu sehen, Maxon und Aspen besser kennenzulernen und einen Festen Ausgangspunkt zu finden. Da ich das gut finde und auch denke, dass dies der Zweck des Buches ist, Verzeihe ich auch das mehr als vorhersehbare Ende und die kleinen Langatmigkeiten. Vor allem auch, weil es genauso auch Überraschungen und tolle Momente gab, die dieses Buch besonders machen.

Personen:

Warum ich vor allem einen Stern abziehe liegt an America. In Band eins mochte ich America. Sie war musikalisch, freundlich, intelligent und warmherzig. Sie war ein gute Freundin, mit der man sehr schön reden konnte und die man einfach in sein Herz geschlossen hat. Unschuldig, aber leicht
rebellisch. Doch diese America ist anders. Sie ist naiv geworden, oberflächlich und kindisch. Wenn irgendwer etwas anders macht als sie will oder es erwartet, wird sie gleich aufbrausend und wütend und stellt viele dumme Sachen an, die ihr dann später leid tuen. Ich mag diese Naivität und Impulsivität überhaupt nicht an ihr, denn das macht viele Dinge in dem Buch unsymphatisch oder einfach nur dämlich. Mehr als einmal musste ich den Kopf über sie schütteln. Ich hoffe, dass das sich schleunigst wieder ändert damit Teil drei wieder aus der Sicht einer warmherzigen und klugen Person erzählt wird, die man einfach gern hat.


Auch Maxon hat sehr zu meiner Trauer etwas von seiner Unschuld und seinem Charm verloren. In Teil eins war Maxon immer der Typ, der sich bei mir durch Freundlichkeit und Charme durchgesetzt hat. Normalerweise bin ich eher für die sarkastischen "Arschlöcher", aber Maxon war da meine ganz persönliche Ausnahme. Nun aber bin ich etwas gespalten. Denn auch Maxon wird impulsiv und tut Dinge, über die man einfach nur weinen könnte! Bitte holt den richtigen Maxon zurück, den ich in Teil eins so geliebt habe.

Und, ein Wunder, auch Aspen hat sich gewandelt. Er hat das spitzbübische, sarkastische Arschloch-Verhalten verloren. Irgendwie ist er jetzt so ein ausdrcuksloser Charakter, der mehr so ein bester Freund für America ist. Er ist lieber und netter und eine sicherere Variante für America. Aspen neigt zu dem zu werden, was Maxon in Teil eins war. Nämlich ein Typ, den America lieben mag.

In diesem Teil besonders fande ich allerdings, das mehr auf die Königin Amberly und Silvia eingegangen wurde. Beides wundervolll gezeichnete Nebencharaktere, die es mir einfach angetan haben. Vor allem Amberly habe ich ins Herz geschlossen und musste wegen ihr auch öfters eine Träne wegdrücken. Sie ist die einzige, die sich wirklich positiv entwickelt hat. Obwohl mich nach wie vor auch die Geschichte um Marlee und ??? (hier spoieler ich mal nicht) und die Geschichte von Gregory Ileá interessiert. Hier besonders die Geschichte von Katherine, Damon und Spencer, von denen ich unbedingt noch mehr wissen möchte. Hoffen wir, das Katherine Geschichte noch weiter verfolgt wird. Oder Gregorys. Je nachdem. Wirklich ein schöner neuer Handlungsstrang.

Meine Meinung:

"Selection - Die Elite" ist ein Buch, von dem ich nicht weiß, wie ich es bewerten soll. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass es seinem Vorgänger nicht das Wasser reichen konnte, auch, wenn es viele schöne Ideen und vor allem Potenzial hatte. Besonders positiv wird das Buch durch den schönen äußeren Eindruck geprägt. Denn die eher mittelmäßige Story und die durchschnittlich guten Hauptcharaktere sind verpackt in ein herausragendes Cover, einem wundervollen Schreibstil und einer schönen Grundidee. Auch die Nebencharaktere und einzelne Szenarien reißen viel für das Buch raus. Denn obwohl das Buch einige Mängel hat, so kann ich doch nicht sagen, dass es mir nicht gefallen hat. Im Gegenteil, ich habe mitgefiebert, vermutungen angestellt und war voll mit dabei. Ich war faziniert von den neuen Handlungssträngen und habe sogar geweint. Irgendwie hat die Autorin es geschafft, die eigentliche mittelmäßigkeit dieses Buches so schön zu verpacken, so schön auszustatten und die Durschnittlichkeit so schön zu Überdecken, dass ich jetzt 4 Sterne vergebe und mich auf den dritten Teil freue, in dem mehr Potenzial den je steckt.




Die Autorin:

http://1000kitap.com/resimler/yazar_resimler/777_0786.jpgDie US-amerikanische Autorin Kiera Cass wurde in den 80er Jahren in South Carolina geboren. Im Anschluss an ihren Schulabschluss studierte sie Geschichte an der Radford University und lebt heute mit ihrer Familie in Virginia. 2009 veröffentlichte sie ihren ersten Jugendroman. 2013 erscheint mit "Selection" ihr aktueller Roman in deutscher Sprache. Die Fortsetzung "Selection - die Elite" folgt 2014. Ihre Freizeit verbringt sie mit Lesen, Tanzen, Videodrehen und großen Mengen Kuchen.